Rund um das Pina Bausch Zentrum soll es grüner werden: Für die Neugestaltung der Außenflächen gibt es nun finanzielle Unterstützung von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Die Stiftung fördert das 15 Monate laufende Modellprojekt „Urban Wilderness“ mit 70.000 Euro.
Gemeinsam verfolgen das Pina Bausch Zentrum und die Neue Effizienz gemeinnützige GmbH das Ziel, den Außenbereich zu einem klimaangepassten und zugleich sozial belebenden Modellraum weiterzuentwickeln.
Bereits vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten setzt das Vorhaben an. Statt bauliche Maßnahmen sofort umzusetzen, stehen zunächst Ideenentwicklung, praktische Tests und die Beteiligung der Stadtgesellschaft im Mittelpunkt. Vorgesehen sind unter anderem temporäre Begrünungen sowie verschiedene Angebote, die den großen öffentlichen Platz aktivieren und beleben sollen.
Bettina Milz, Leiterin der Vorlaufphase des Pina Bausch Zentrums, erklärte, dass die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse direkt an die Landschaftsarchitekten für die spätere dauerhafte Gestaltung weitergegeben werden sollen. Zugleich solle gemeinsam mit den Menschen in Wuppertal die Frage beantwortet werden, wie öffentliche Räume gestaltet sein müssen, damit sich dort sowohl Menschen als auch Natur gleichermaßen entfalten können.
Das Projekt stützt sich auf fünf zentrale Bausteine. Geplant ist zunächst der Aufbau einer engagierten Bürgergruppe, die sich aktiv an der grünen Gestaltung beteiligt. Hinzu kommt die praktische Erprobung von Klimaanpassungsmaßnahmen vor Ort, etwa durch Begrünung und Beschattung, in enger Zusammenarbeit von Bürgerschaft, Verwaltung, Kultur und Bildung. Auch Kinder und Jugendliche werden über spezielle Klimamodule in das Projekt eingebunden. Künstlerische Interventionen sollen zudem neue Blickwinkel auf ökologische Entwicklungen eröffnen. Ergänzend entsteht ein Open-Source-Toolkit, das bewährte Maßnahmen dokumentiert und auch anderen Kommunen sowie Initiativen zur Verfügung gestellt werden kann.
Zum offiziellen Auftakt laden das Pina Bausch Zentrum und die Neue Effizienz am Donnerstag, 16. April 2026, um 18 Uhr in das Pina Bausch Zentrum ein. Dort geben Alexander Römer von constructlab aus Berlin und Diego Maximiliano Gardón vom Carlsgarten in Köln Einblicke in ihre praktische Arbeit und setzen Impulse für den gemeinsamen Austausch.
Anmeldungen sind unter folgendem Link möglich:
https://t1p.de/jp28o
Jochen Stiebel, Geschäftsführer des Projektpartners Neue Effizienz gemeinnützige GmbH, betonte, dass der Abend dazu dienen solle, mit Interessierten ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und erste Schritte zu entwickeln. Das Projekt könne nur dann erfolgreich sein, wenn sich die Menschen vor Ort mit ihren Gedanken, ihrer Beteiligung und ihrer Motivation einbringen. Bettina Milz ergänzte, dass ein lebendiger Ort der Gemeinschaft entstehen solle – ein Raum zum Pflanzen, Bauen, Tanzen und Forschen, der urban geprägt und zugleich naturnah gedacht sei.
„Urban Wilderness“ ist ein gemeinsames Projekt des Pina Bausch Zentrums und der Neuen Effizienz gGmbH und wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Das Pina Bausch Zentrum selbst ist ein Projekt der Stadt Wuppertal. Unterstützt wird es durch das Land Nordrhein-Westfalen sowie den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, in Zusammenarbeit mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und der Pina Bausch Foundation.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Wuppertal/Veröffentlicht am 02.04.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.
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