Zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Feuersalamanders wird der Hohlenpuhler Weg ab Montag, 5. Oktober, nachts für den Verkehr gesperrt. Die Regelung gilt voraussichtlich bis Montag, 16. November.
Die Straße ist in diesem Zeitraum täglich von 19 Uhr bis 6 Uhr morgens nicht befahrbar.
Feuersalamander im Herbst besonders aktiv
Feuersalamander leben in heimischen Wäldern und Bachlandschaften und sind überwiegend nachts unterwegs.
In den ersten Herbstwochen nimmt ihre Aktivität noch einmal zu. Bevor sich die Tiere in ihre Winterverstecke zurückziehen, etwa in Felsklüfte oder unter Wurzelstubben, bewegen sie sich verstärkt im näheren Umfeld ihrer Lebensräume.
Besonders bei mildem Wetter und an Regentagen sind viele Tiere unterwegs und queren dabei auch Straßen.
Klimawandel verlängert Aktivitätszeit
Nach Angaben der Stadt führt die zunehmende Wärme infolge des Klimawandels dazu, dass die Feuersalamander teilweise länger aktiv bleiben.
Die Tiere können ein Alter von bis zu 70 Jahren erreichen und sind grundsätzlich ganzjährig aktiv. Der Schwerpunkt ihrer Aktivitäten liegt jedoch in den Nachtstunden.
Da Feuersalamander im Dunkeln für Verkehrsteilnehmende nur schwer zu erkennen sind, soll die nächtliche Sperrung verhindern, dass Tiere überfahren werden.
Sperrung gilt auch für Fahrräder
Während der Sperrzeiten dürfen weder Kraftfahrzeuge noch Fahrräder den Hohlenpuhler Weg nutzen.
Als Alternative steht weiterhin die NRW-Radroute zur Verfügung. Sie verbindet Nesselrath und Solingen mit Friedrichsaue und Untenrüden.
Der Zugang zum Wipperkotten bleibt ebenfalls möglich.
Die nächtliche Sperrung endet nach derzeitiger Planung am 16. November.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Solingen/Veröffentlicht am 26.09.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.
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