Solingen plant Grillverbote – neue Flächen in Diskussion

Grillrauch
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Die Stadt Solingen arbeitet an einer aktualisierten Regelung für das Grillen in öffentlichen Parks und Grünflächen. Damit will die Verwaltung sowohl die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger nach Freizeitaktivitäten im Freien berücksichtigen als auch den Schutz der Natur und die öffentliche Ordnung sicherstellen. Die neue Grillverordnung soll voraussichtlich im Frühjahr in Kraft treten und wird derzeit in den politischen Gremien diskutiert.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Engelsberger Hof: Hier soll künftig ein generelles Grillverbot gelten. Die Stadt begründet diesen Schritt mit der Funktion der Anlage als beliebter Spielplatz für Kinder, der durch sein breites Bewegungs- und Spielangebot geprägt ist. Zudem liege der Engelsberger Hof in einem besonders schützenswerten Naturraum, in dem das Risiko von Waldbränden minimiert werden müsse. Auch Belästigungen durch Rauch oder zurückgelassenen Müll sollen vermieden werden. Oberbürgermeister Daniel Flemm betonte, dass der Engelsberger Hof ein Ort sein solle, an dem sich Menschen aller Altersgruppen respektvoll begegnen und gemeinsam Zeit verbringen könnten.
Gleichzeitig erkennt die Stadt an, dass das gemeinsame Grillen bei gutem Wetter für viele Familien und Freundesgruppen ein wichtiger Teil des Freizeiterlebnisses ist. Aus diesem Grund sind am Engelsberger Hof feste Picknickbereiche geplant, die die bisherigen Grillstellen ersetzen sollen.

Parallel sucht die Verwaltung nach weiteren geeigneten Flächen im gesamten Stadtgebiet, die als offizielle Grillzonen ausgewiesen werden könnten. Die endgültige Auswahl obliegt den Bezirksvertretungen. Die neue Verordnung wird vorsehen, dass Grillen nur noch in speziell gekennzeichneten Bereichen und zu festgelegten Zeiten erlaubt ist. Zudem werden Vorgaben zur Art der verwendeten Grills gemacht. Bei Erreichen der Waldbrand-Gefahrenstufe 4 gilt ein generelles Grillverbot in allen öffentlichen Grünanlagen. Verstöße gegen die Regelungen sollen konsequent überwacht und geahndet werden.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Solingen/Veröffentlicht am 12.02.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.