Als Polier bist du für die Organisation und Koordination von Baustellen verantwortlich. Du bist der Ansprechpartner für alle Beteiligten und sorgst dafür, dass der Bauablauf reibungslos verläuft. Dabei behältst du stets den Überblick und behandelst auftretende Probleme souverän und lösungsorientiert.
Deine Aufgaben als Polier umfassen unter anderem die Planung und Überwachung von Arbeitsabläufen, die Koordination von Arbeitskräften und Materialien sowie die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften. Du bist auch für die Qualitätssicherung zuständig und überprüfst regelmäßig den Fortschritt der Arbeiten.
Um als Polier arbeiten zu können, benötigst du eine abgeschlossene Ausbildung im Baugewerbe sowie mehrere Jahre Berufserfahrung. Du solltest ein ausgeprägtes Organisationstalent besitzen und in der Lage sein, auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Kommunikationsstärke und Durchsetzungsvermögen sind ebenfalls wichtige Eigenschaften, um als Polier erfolgreich zu sein.
Als Polier hast du die Möglichkeit, dich weiterzuentwickeln und beispielsweise zum Bauleiter aufzusteigen. Auch eine Selbstständigkeit als Bauleiter oder Bauleiterin ist möglich.
Wenn du gerne Verantwortung übernimmst und ein Organisationstalent bist, ist der Beruf des Poliers eine spannende und abwechslungsreiche Option für dich.
Die Ausbildung zum Polier ist eine berufliche Weiterbildung für Facharbeiter im Baugewerbe. In der Regel wird eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bauhandwerk oder eine vergleichbare Qualifikation vorausgesetzt. Die Ausbildung zum Polier dauert in der Regel zwei Jahre und findet in Vollzeit statt.
Die Ausbildung zum Polier dauert in der Regel zwei Jahre und findet in Vollzeit statt. In dieser Zeit werden den angehenden Polieren umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Bautechnik, Baustoffkunde, Bauplanung und Baurecht vermittelt. Auch betriebswirtschaftliche Themen wie Kalkulation, Angebotserstellung und Auftragsabwicklung gehören zum Lehrplan.
Die Ausbildung zum Polier vermittelt den angehenden Bauleitern umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Bautechnik, Baustoffkunde, Bauplanung und Baurecht. Auch betriebswirtschaftliche Themen wie Kalkulation, Angebotserstellung und Auftragsabwicklung gehören zum Lehrplan. Die Ausbildung umfasst sowohl theoretische als auch praktische Inhalte. So lernen die angehenden Poliere beispielsweise, wie man Baupläne liest und interpretiert, wie man Baustellen organisiert und wie man Mitarbeiter führt und motiviert.
Die Ausbildung zum Polier schließt mit einer Prüfung ab, die aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil besteht. Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung erhalten die Absolventen ein Zertifikat, das sie als Polier ausweist. Mit diesem Zertifikat sind sie berechtigt, als Bauleiter auf Baustellen tätig zu sein und Verantwortung für die Durchführung von Bauprojekten zu übernehmen.
Als Polier hast du nach deiner Ausbildung gute Jobchancen. Du kannst in verschiedenen Bereichen tätig werden, wie zum Beispiel im Hoch- und Tiefbau, im Straßenbau oder im Garten- und Landschaftsbau. Auch in der Industrie oder im öffentlichen Dienst gibt es Einsatzmöglichkeiten. Mit steigender Berufserfahrung und Weiterbildungen kannst du auch in Führungspositionen aufsteigen.
Um deine Karrierechancen zu verbessern und dein Fachwissen zu erweitern, gibt es verschiedene Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten:
Als Polier/in verdient man nach der Ausbildung in Deutschland durchschnittlich zwischen 2.800 und 3.500 Euro brutto im Monat. Das genaue Gehalt hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Größe des Unternehmens, der Region und der Berufserfahrung. Mit steigender Berufserfahrung und Verantwortung kann das Gehalt als Polier/in auch auf bis zu 4.500 Euro brutto im Monat ansteigen.
Zusätzlich können auch Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie eine betriebliche Altersvorsorge Teil des Gehalts als Polier/in sein.
Es ist jedoch zu beachten, dass es sich bei den genannten Gehaltsangaben um Durchschnittswerte handelt und das Gehalt als Polier/in auch stark von individuellen Faktoren abhängig ist.