Explosion in Leverkusen: Pflanzen- und Bodenproben unauffällig

Rheinisch-Bergischer Kreis Die im Zusammenhang mit der Explosion im Chempark Leverkusen, infolge derer sich eine Rauchwolke entwickelt hat und auch Rußpartikel in Teilen des Rheinisch-Bergischen Kreises gefunden wurden, hat das zuständige Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) heute auch für Pflanzen- und Bodenproben Entwarnung gegeben. Bereits am vergangenen Freitag hatte das LANUV festgestellt, dass keine Rückstände von Dioxin und dioxinähnlichen Stoffen in den untersuchten Rußpartikeln enthalten sind, jedoch angekündigt, das Material noch auf weitere Stoffe hin zu untersuchen. So lange sollten die Vorsorgemaßnahmen zunächst bis auf weiteres bestehen bleiben.

Mit der gestrigen Veröffentlichung der neuerlichen Untersuchungsergebnisse, können jetzt die Vorsichtsmaßnahmen beendet werden. Es dürfen wieder öffentliche Grünanlagen, Spielplätze geöffnet und genutzt werden, Obst und Gemüse aus dem heimischen Garten darf wieder verzehrt, sollte aber vor dem Verzehr gewaschen und geschält werden. Wasser aus Regentonnen sollte in der Kanalisation entsorgt, das Wasser aus Swimming-Pools ausgetauscht oder durchgefiltert werden. Flächen oder Gegenstände können selbstständig gereinigt werden. Hierzu wird das Tragen von Einmalhandschuhen empfohlen, da der Ruß sehr sauer war. Die Handschuhe sind danach im Restmüll zu entsorgen. Die Untersuchungsergebnisse und Empfehlungen des LANUV sind im Einzelnen in der Pressemitteilung des LANUV vom heutigen Nachmittag veröffentlicht. Diese können unter dem folgenden Link nachgelesen werden.

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