Müllberge werden kleiner

Rösrath Mehrere tausend Kubikmeter Sperrmüll haben die StadtWerke zusammen mit externen Dienstleistern seit dem Hochwasser am 16. Juli aus den betroffenen Gebieten schon abgefahren. Langsam ist Licht am Ende des Mülltunnels sichtbar, wie StadtWerke-Vorstand Ralph Hausmann heute mitteilt: „Wir haben derzeit nur noch wenige Brennpunkte, an denen sich noch sehr viel Sperrmüll angesammelt hat. Wir sind daher zuversichtlich, dass wir zum Wochenende viele vom Hochwasser betroffene Gebiete weitgehend von den Müllbergen befreien können. Außerdem werden wir am Samstag noch ein letztes Mal mit insgesamt sechs Pressfahrzeugen im Einsatz sein, um insbesondere den Bereich Jahnstraße/In den Schlämmen vollständig freizuräumen.“

Ab der kommenden Woche werden die StadtWerke deshalb auch die Abfuhrorganisation ändern. Während bislang alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger ihren Sperrmüll einfach an die Straße stellen konnten, müssen dann noch übriggebliebene Reste vorab telefonisch bei den StadtWerken angemeldet werden. Sie werden dann zeitnah abgeholt. „Dieser Service, der unabhängig von der regulären Sperrmüllabfuhr erfolgt, ist ausschließlich für die Rösratherinnen und Rösrather reserviert, die vom Hochwasser betroffen sind. Und er gilt auch ausschließlich für Sperrmüll, der durch das Hochwasser angefallen ist. Unter unserer Servicenummer muss diese Sonderabfuhr ab Montag, 2. August vorab angemeldet werden.“

In diesem Zusammenhang weisen die StadtWerke erneut darauf hin, dass die Entsorgung von Bauschutt, Baumischabfällen und Dämmstoffen wie Styrodur oder Styropur nicht über die öffentliche Sperrmüllabfuhr erfolgen kann, sondern jeweils privat organisiert werden muss. „Wir können diese nicht abfahren, denn Bauabfälle sind schon immer von unserer öffentlichen, gebührenfinanzierten Abfallbeseitigung ausgeschlossen. Wir haben daher auch weder die hierfür notwendige spezifische Entsorgungslogistik, noch die

Anlagen für die Behandlung dieser Abfälle. Anfallender Bauschutt, Baumischabfälle und Dämmstoffe müssen daher auf eigene Kosten über entsprechende Containerdienste oder Bausanierungsfirmen entsorgt werden,“ so StadtWerke-Vorstand Ralph Hausmann.

Die Abfuhr der Mülltonnen erfolgt, wie die StadtWerke bereits mitgeteilt haben, wieder im Regelbetrieb. Für vom Hochwasser betroffene Haushalte gibt es allerdings eine Ausnahme. Weil die Kapazität der Restmülltonne oft nicht ausreichte, wurden häufig auch die Tonnen für Bio-, Papier- und Verpackungsabfall hierfür genutzt. Sollte dies der Fall sein, können diese Tonnen bei der nächsten Restmüllabfuhr in der 31. bzw. 32. Kalenderwoche einmalig noch einmal mit an die Straße gestellt werden. Ihr Inhalt wird dann als Restmüll behandelt. Bei der regulären Abfuhr von grüner, brauner und gelber Tonne können Tonnen, die auch Restmüll enthalten, allerdings nicht mitentleert werden.

Ab der 33. Kalenderwoche wird die Tonnenabfuhr generell wieder in den Regelbetrieb zurückgeführt.

Für Rückfragen rund um die Müllentsorgung sowie die Anmeldung für Sperrmüll stehen die Kolleginnen im Kundenzentrum der StadtWerke unter der Servicenummer gerne zur Verfügung:

  • Tel.  02205 – 92 50 600

 

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