Kürtener Tafel auf der Suche nach neuen Mitarbeitenden

Kürten Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind das „Kapital“, das A und O für alle Tafeln in Deutschland. Jedoch überall und nicht nur in Kürten merkt man, dass dieses “Kapital” immer mehr schwindet. Sicherlich ist dies der Pandemielage der letzten beiden Jahre geschuldet, aber ein weiterer und immer schwerwiegender Grund findet sich in der Altersstruktur der Ehrenamtler

“Das Ehrenamt ist doch nur was für ältere Leute und Rentner oder Personen, die viel Zeit haben.” hört man immer wieder oder “Wie soll ich denn helfen? Ich muss arbeiten und habe nur Nachmittags oder am frühen Abend Zeit.”

Und genau hier möchte der Vorstand der Kürtener Tafel e.V. ansetzen. “Wir müssen den altbewährten Weg teilweise verlassen und flexibel auf die möglichen jüngeren Helferinnen und Helfer zugehen” sagt der Vorsitzende Werner Bauschert. Insbesondere bei den Einsatzzeiten sollen Anpassungen überdacht werden. Die Tätigkeiten vom Abholen über die Sortierung bis zur Ausgabe der Lebensmittel finden bisher fast komplett Vormittags statt.

So wird momentan überlegt, ein Sortier-Team für Mittwochs nachmittags / abends zusammenzustellen und die Abholung an einem Tag in der Woche ebenfalls erst nachmittags durchzuführen. Michael Weinmann, der im letzten Jahr die Mobilen Nachbarn Kürten mit zur Tafel nach Dürscheid brachte, soll jetzt ermitteln, ob sich genügend Personen dafür finden.

Momentan ist die Kürtener Tafel geschlossen, da das komplette Gelände am 14. Juli beim Jahrhundert-Unwetter überschwemmt wurde. Viele helfende Hände arbeiten mit Hochdruck daran, dass wieder geöffnet werden kann.

Parallel dazu muss noch die MItgliederversammlung geplant werden, die voraussichtlich im Oktober 2021 stattfindet. Turnusgemäß wird in diesem Jahr der Vorstand neu gewählt. Auch hierfür werden noch Mitglieder gesucht, die Verantwortung übernehmen möchten und können.

 

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