Defibrillator im Deutschen Werkzeugmuseum

Remscheid Jetzt ist es endlich soweit. Das Deutsche Werkzeugmuseum hat nun auch einen Defibrillator. Dem ersten Vorsitzenden des Förderkreises Deutsches Werkzeugmuseum, Michael Schwerdtfeger, und dem Museumsleiter, Dr. Andreas Wallbrecht, war es im wahrsten Sinne des Wortes eine „Herzensangelegenheit“, im Museum dieses lebensrettende Gerät vorzuhalten.

Der neue Defi hängt direkt im Eingangsbereich neben dem Empfangstresen und ist damit jederzeit schnell zu finden und zu gebrauchen. Das Museum ist ein öffentliches Gebäude und es werden immer viele Besucher empfangen, so dass natürlich auch mal ein Ernstfall eintreten könnte. Für diesen Moment sollte so viel Sicherheit wie möglich gewährleistet sein. Falls die Situation eintreten sollte, dass einem Gast geholfen werden muss, sollen die Helfenden durch den Defi eine Unterstützung bekommen.

Das Gerät hilft bei den einzelnen Schritten, kontrolliert die Herztätigkeit, fordert zur Herzdruckmassage auf oder setzt gegebenenfalls einen Schock ab. Eine Besonderheit dieses Gerätes ist, dass eine Rückmeldung gegeben wird, ob die Massage mit der richtigen Stärke und Rhythmus ausgeführt wird. Weiterhin ist das Gerät zu denen der Einsatzkräfte kompatibel, so dass die Elektroden angelegt bleiben können und nur der Verbindungsstecker vom Gerät abgezogen und auf das der Profis umgesteckt werden muss. Selbstverständlich wurde auch an die jungen Gäste gedacht und so ist auch eine Kinderelektrode vorrätig.

Das Museumsteam fühlt sich Dank des neuen Defibrillators sicherer und hofft, im hoffentlich nie eintretenden Notfall die beste Erstversorgung anbieten zu können. Ein herzlicher Dank für diese Unterstützung gilt dem Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum e.V..

Sehr positiv hat die Neuanschaffung auch Dr. Christopher Rose von den „Remscheider Herzen“ aufgenommen, weil das Museum somit ein weiterer Standort des notfallmedizinischen Helfers auf dem Remscheider Stadtplan ist. Jeder neue Standort erhöht die Chancen, besser helfen zu können. Unter dem Titel „Ein Herz für Remscheid“ kümmert sich der Verein darum, die vorhandenen Defis in Remscheid auszuschildern, damit diese im Notfall auch gefunden und benutzt werden können. Weiterhin kann die Leitstelle im Rahmen des eingehenden Notrufs, den Anrufer auf einen Defi in der Nähe aufmerksam zu machen. Dieser Zusammenschluss macht das Leben in Remscheid nochmal sicherer. Herzlichen Dank für dieses Engagement. Als Überraschung brachte Dr. Rose zur Inbetriebnahme auch gleich die Infoschilder mit dem Aufdruck „Werkzeugmuseum“ mit.

 

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