Wiehl baut OGS-Infrastruktur aus

Wiehl Mit einer Förderung in Höhe von 276.000 Euro leistet das Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen einen stattlichen Beitrag zum Ausbau der Wiehler OGS-Infrastruktur. Das Geld kommt den Grundschulstandorten Oberwiehl, Drabenderhöhe sowie dem Verbund Wiehl/Marienhagen zugute. 50.000 Euro der Fördersumme erhält der Oberbergische Kreis, Träger der Förderschule Sprache in Oberwiehl. Da sich die Schule in einem Komplex mit der Grundschule befindet, wird die Maßnahme eingerechnet in die Vorhaben der Stadt.

In Oberwiehl werden bis Ende des Jahres nicht nur die von der OGS genutzten Räume neu gestrichen. Dort gehören weitere Arbeiten zum geförderten Paket. So ist vorgesehen, einen Teil des Schulhofs neu zu gestalten, neue Spielgeräte anzuschaffen sowie einen Schulgarten anzulegen. Insgesamt dienen die Mittel zur Renovierung von OGS-Räumen, dem Einbau neuer Fenster und neuer Heizkörper sowie der Verbesserung der Raumakustik. In Wiehl wird zudem die Toilettenanlage erneuert. 

Die Maßnahmen fördert das Land NRW zu 85 Prozent, für die Stadt bleibt ein Eigenanteil von rund 48.700 Euro. „Wir sind froh über die Unterstützung durchs Land, die es uns erlaubt, die Qualität der Betreuungsplätze zu erhöhen“, freut sich Bürgermeister Ulrich Stücker. Sein Lob gilt auch den Fachbereichen Schule und Hochbau, die kurzfristig in der Lage waren, den entsprechenden Förderantrag auf den Weg zu bringen. 

Mit der OGS bietet die Stadt Wiehl den Kindern und Erziehungsberechtigten ein zusätzliches Bildungsangebot, das durch eine Vielfalt von Lern-, Handlungs- und Ich-Erfahrungen gekennzeichnet ist. Damit unterstützt die OGS den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Grundschule und entlastet Familien und Alleinerziehende. So werden sowohl pädagogische als auch gesellschaftliche Funktionen erfüllt.

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