Erzbistum Köln bittet um Unterstützung bei Aufklärung von Missbrauchsfall

Köln Der Stabsstelle Intervention des Erzbistums Köln liegt eine Meldung zu einem verstorbenen Priester im Kreisdekanat Rheinisch-Bergischer Kreis vor. Gegen den Pfarrer besteht der bislang nicht nachgewiesene Verdacht des sexuellen Missbrauchs an einer zum Tatzeitpunkt Minderjährigen, den der Geistliche Anfang der 90er-Jahre begangen haben soll. Gegen den beschuldigten Pfarrer lagen bislang keine weiteren Anzeigen vor.

Nach zwischenzeitlichen Gesprächen und Prüfungen erfolgt an diesem Wochenende in Abstimmung mit den Beteiligten zur weiteren Aufklärung ein Aufruf im Seelsorgebereich Odenthal/Altenberg, in welchem der Priester von 1976 bis 2009 tätig war. Auch wenn bei bereits verstorbenen Beschuldigten eine abschließende Klärung nur in den seltensten Fällen möglich ist, ist das Erzbistum Köln den Betroffenen von sexualisierter Gewalt gegenüber verpflichtet, allen Hinweisen nachzugehen, um den Sachverhalt möglichst umfänglich zu klären. Das Erzbistum Köln nimmt jeden Fall oder Verdacht von sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt sehr ernst und möchte jedem einzelnen Betroffenen die notwendige Hilfe und Unterstützung zukommen lassen. Nur mit konkreten Hinweisen kann jeder (Verdachts-)Fall möglichst umfassend aufgearbeitet werden.

Aus diesem Grund ermutigt und bittet das Erzbistum Köln Betroffene und/oder Zeugen ausdrücklich, sich an die unten genannten externen Ansprechpersonen zu wenden:

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