BEW heuert Bienen an

Lindlar/Hückeswagen Jetzt gehören auch fünf Bienenvölker zur Belegschaft der Bergischen Energie- und Wasser-GmbH (BEW). Drei davon sind in Begleitung ihres Imkers Manuel Peters an den Gaulbach im Sonnenweg gezogen und zwei mit Imker Jörg Dörpinghaus vom Imkerverein 1918 Hückeswagen e.V. ans Wasserwerk Kleineichen. Alle fünf haben schon mit ihrer Arbeit begonnen: Im Umkreis von bis zu drei Kilometer um ihre neuen Heimatstandorte sammeln die Arbeiterinnen fleißig Nektar und tragen so zur Bestäubung zahlreicher Blüten bei. Ab Sommer wird es dann den ersten BEW-Honig geben. Die Imker rechnen mit einer Ausbeute von rund 100 Kilogramm.

Die gestreiften und geflügelten neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BEW sind ein sichtbares Zeichen für das Klimaschutzengagement des regionalen Energieunternehmens: Seit 2018 bietet die BEW bei Neuverträgen nur noch Naturstrom an mit zubuchbarer „green“-Option. „Wer bei dieser Wahlleistung bei Vertragsabschluss sein Kreuzchen macht, unterstützt Umwelt- und Naturschutzprojekte mit 10 Euro pro Vertrag. Dieses Geld fließt 1:1 in Umwelt- und Naturschutzprojekte wie das Bienenprojekt“, informiert Jens Langner und fügt an: „Durch Aktionen wie diese oder auch unsere Treuebonus-Kampagne „Klik“ wollen wir Anreize und einfache Möglichkeiten für Kundinnen und Kunden schaffen, sich am Klimaschutz zu beteiligen.“

Er freue sich deshalb sehr, dass die beiden Imkervereine spontan „ja“ gesagt hätten. Vernetzung sei das A und O. „Deshalb geht ein besonderer Dank an dieser Stelle nicht nur dem Imkerverein Lindlar und dem Imkerverein 1918 Hückeswagen e.V., sondern auch an das WippWerk. Denn hierdurch ist der Kontakt zwischen Manuel Peters von der Kreissparkasse Köln und Marcel Willms, Teamleiter Geschäftskundenvertrieb in unserem Haus zustande gekommen und wir haben schnell eine einfache Umsetzung realisiert.“

Marcel Willms ist glücklich, dass das Bienenprojekt geklappt hat: „Das ist ein aktiver Beitrag zum Artenschutz und ergänzt die bisherigen Aktivitäten der BEW zum Klima- und Umweltschutz,“. Denn das Unternehmen setzt sich für die Energiewende ganzheitlich ein – ob Strom-, Wärme- oder Mobilitätswende. Bei Letzterem zum Beispiel durch den Ausbau der Stromtankstellen für E-Fahrzeuge in der Region.

Manuel Peters beschäftigt sich seit mittlerweile sechs Jahren mit der Imkerei. Er ist Mitglied im Imkerverein Lindlar und betreibt seit einigen Jahren seine Hobby-Imkerei „Bergische Bienen. Auf dem Weg von seinem Wohnort in Lindlar zu seiner Arbeit als Regionaldirektor in Wipperfürth bei der Kreissparkasse Köln ist der neue Heimatort seiner drei Völker am Gaulbach günstig gelegen.

Über den Zuzug der Bienenvölker am Wasserwerk freut sich auch Guido Urban, Wasserwerksmeister bei der BEW. Für den früheren Hobbyimker ist das die Chance, wieder aktiv in die Bienenbetreuung mit einzusteigen und Imker Jörg Dörpinghaus tatkräftig zu unterstützen. Er steht voll hinter der nachhaltigen Ausrichtung seines Arbeitgebers und findet das Bienenprojekt einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. „Das Wasserwerksgelände ist optimal, hier wird es reichlich Nahrung für die Bienen geben. Außerdem bin ich jeden Tag vor Ort und auch von meinem Zuhause ruckzuck zur Stelle, wenn mich die Bienen brauchen.“

Auf der Facebook-Seite wird regelmäßig über die Bienen informiert:

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