Zweites Impfzentrum im OBK?

Oberbergischer Kreis Johannes Mans, Dietmar Persian und Anne Loth, die Bürgermeister von Radevormwald, Hückeswagen und Wipperfürth, setzen ihre Bemühungen fort, eine dezentrale Impfung gegen das Corona-Virus in den Nordkreis-Kommunen zu forcieren. Sie begrüßen die Initiative des Gesundheitsministeriums des Landes und haben ihre Bereitschaft zur Hilfe bei der Organisation örtlicher Impfungen zum Beispiel durch dezentrale Impfteams und Schwerpunktpraxen zugesagt.

Nachdem die Regeln des neuen Erlasses des Gesundheitsministeriums zu Beginn der Woche bekanntgemacht worden sind, haben die Bürgermeister die Gespräche mit verschiedenen Akteuren in ihren Kommunen aufgenommen, heißt es in einer gemeinsamen Presserklärung. „Wir sehen die neue Entwicklung als sehr positiv an und haben deshalb die gemeinsame Initiative ergriffen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen“, heißt es in einem Brief an Oberbergs Landrat Jochen Hagt.

Die drei Kommunen bieten sich an, die Entwicklung der dezentralen Impfung zu fördern und auszubauen. In einem gemeinsamen Gespräch haben die Drei beschlossen, dass eine Schwerpunktpraxis wegen der Entfernungen in Radevormwald und/oder Hückeswagen liegen sollte. Die Bürgermeister signalisieren dem Landrat, dass sie ihn bei dessen Bemühungen der Organisation einer dezentralen Impfung mit Tatkraft unterstützen würden. Die Fahrten zum zentralen Impfzentrum in Gummersbach stelle gleich in mehrfacher Hinsicht für die Bürger eine Herausforderung dar. „Da wollen wir abhelfen und besonders den Sorgen und Ängsten der Radevormwalder und Hückeswagener Rechnung tragen“, sagen Mans, Persian und Loth.

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