Lockdownverlängerung: Herber Rückschlag für Betroffene

Köln IHK-Präsidentin Dr. Nicole Grünewald zu der neuen Bund-Länder-Vereinbarung: „Die erneute Verlängerung des Lockdowns ist für alle, die seit Monaten kaum oder gar nicht ihrer Arbeit nachgehen können, ein herber Rückschlag. Das gilt besonders für Branchen wie Gastronomie und Hotellerie, den stationären Einzelhandel, aber auch für die Veranstaltungsbranche und zahlreiche Unternehmen im Dienstleistungsbereich.

Hier ist die Not groß, auch weil die versprochenen Hilfen zum Teil nach wie vor nicht oder nicht in voller Höhe angekommen sind und die Überbrückungshilfe III erst jetzt beantragt werden kann. Vieles läuft auch viel zu bürokratisch ab. So müssen beispielsweise Einzelhändler nun mit dem Finanzamt darüber diskutieren, was abschreibungsfähige Saisonware ist und was nicht.

Wenn wir – wie von der Politik am Anfang der Pandemie klar versprochen – unsere Unternehmen durch die Krise bringen wollen, dann muss jetzt schnell und unbürokratisch geholfen werden. Darüber hinaus brauchen die betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmer eine klare und verlässliche Exit-Strategie. Wir verstehen, dass es wegen der Virus-Mutationen Bedenken gibt. Doch wir brauchen hinsichtlich der Öffnungsschritte klare Entscheidungen und Vorgaben. Wir als IHK stehen dafür als Ansprechpartner bereit.“

 

 

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