Hüftschmerzen – ist eine OP notwendig?

Bergisch Gladbach „Hüftschmerzen – ist eine OP notwendig?“ Unter diesem Titel findet der nächste EVK-Medizindialog statt. Martin Plümpe von Plümpe Reha ist langjähriger Kooperationspartner des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach. Er wird aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, auf konservativem Weg, also ohne chirurgischen Eingriff, die Beschwerden zu lindern und schildert kurz, was bei einer Operation passiert.

Der Heilpraktiker und Physiotherapeut wird zunächst die Anatomie des Hüftgelenks darstellen und die verschiedenen Ursachen für Hüftbeschwerden aufzeigen, ehe er schildert, wie eine Untersuchung aussieht. Sobald Klarheit über den Zustand des Hüftgelenks besteht, geht es darum, die Behandlungsziele zu bestimmen. „Das können der Therapeut und der Patient natürlich nur gemeinsam erarbeiten“, so der Referent, „die einen möchten vielleicht nur noch ihre Alltagsroutine absolvieren, während andere Patienten noch ausgedehnte Fahrradtouren oder Wanderungen unternehmen möchten.“

Großen Raum werden während des Vortrags die Möglichkeiten einnehmen, wie man mit angemessener Bewegung, gezielten Übungen und Mobilisationen einen chirurgischen Eingriff hinausschieben oder möglicherweise vermeiden kann. Plümpe wird hier viele Möglichkeiten der konservativen Behandlung darstellen. Sehr lebendig und anschaulich wird das Ganze durch die Schilderung von zwei Patientenbeispielen.

In den Vortrag fließen Plümpes Praxiserfahrung aus vier Jahrzehnten ein. „Wir konnten und können sehr viele Patienten lange behandeln und häufig eine OP umgehen. Bei manchen ist aber letztendlich eine Endoprothese notwendig. Deshalb sei für ihn die konservative Therapie immer das erste Mittel der Wahl.“, so der Heilpraktiker.

Der Video-Vortrag ist ab Donnerstag, 11. März im Internet hinterlegt

Vorab können Fragen an den Referenten an folgende E-Mail-Adresse gesandt werden:

Weitere Informationen unter:

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