Förderverein unterstützt Anschaffung eines Flussmessgeräts

Bergisch Gladbach Mit Unterstützung des Fördervereins hat das Evangelische Krankenhaus Bergisch Gladbach ein neues und hoch modernes Flussmessgerät für die Klinik für Gefäßchirurgie angeschafft. Das System ermöglicht die Messung des Blutflusses mittels einer Sonde während der Operation und erhöht die Behandlungsqualität und Patientensicherheit erheblich, sagt Chefarzt PD Dr. med. Payman Majd.

„Jedes Gefäß in unserem Körper braucht einen zuverlässigen Zustrom und Abstrom des Blutes“, erklärt Dr. Majd. Das neue Flussmessgerät wird beispielsweise vor und nach Bypass-Operationen eingesetzt. „Wir schauen, wo das Problem liegt, behandeln es und überprüfen den Erfolg des Eingriffes“, beschreibt Dr. Majd den Ablauf. Auf einem hochauflösenden Bildschirm können die Ärzte das Messergebnis ablesen, speichern und so mit den anderen Ergebnissen vergleichen.

„Für ein gutes Operationsergebnis ist eine effiziente Qualitätskontrolle unumgänglich“, betont der Chefarzt. Für die Messung wird eine Sonde um das Gefäß gelegt und die Flussgeschwindigkeit in Millimetern pro Minute gemessen. „Wir wissen direkt, ob wir mit dem Ergebnis der Operation zufrieden sind“, so Dr. Majd, für den die Anschaffung eine weitere signifikante Verbesserung der Qualität der Gefäßchirurgie am EVK ist. „Ein solches Flussmessgerät gibt es üblicherweise an Unikliniken“, berichtet der Mediziner.

Ein weiterer Vorteil: Die Messmethode ist für Patienten schonender und es muss weniger Kontrastmittel verabreicht werden. Neu in der Gefäßchirurgie ist außerdem ein sogenannter C-Bogen, ein hochmodernes Röntgengerät in Form des namensgebenden dritten Buchstabens des Alphabets. Das Gerät ist besonders beim Einsatz von patientenangepassten Gefäßprothesen hilfreich. Ein Verfahren, das Dr. Majd im vergangenen Jahr erfolgreich am EVK neu eingeführt hat.

Das Behandlungsspektrum der Klinik für Gefäßchirurgie umfasst Eingriffe an der Halsschlag- und Hauptschlagader, im Brustkorb und Bauchraum sowie an den unteren und oberen Extremitäten – sowohl bei Gefäßerweiterungen als auch Gefäßverschlüssen.

 

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