Der Waldbröler Karnevalszoch war wie immer der erste!

Waldbröl Karneval zu feiern ist in Coronazeiten ausgeschlossen, den 11. Karnevalszug der Waldbröler Karnevals-Gesellschaft im 75. Jubiläumsjahr ausfallen zu lassen jedoch ebenfalls. Schon immer waren die Waldbröler Jecken früher als alle anderen mit Strüßjer und Kamelle unterwegs. Während die Kölner noch ungeduldig auf Wiverfastnacht warteten, waren die Oberberger im tiefen Süden schon kräftig am feiern.

So setzte sich der 11. Karnevalszug der Waldbröler Karnevals-Gesellschaft am Sonntag, 7. Februar, pünktlich um 14:11 Uhr in Bewegung. Zugleiter Thomas Nosbach gab das Startsignal und schon rollten die 6 geschmückten PKW´s mit insgesamt 11 Personen an Bord los.

Unter Einhaltung aller Corona-Vorschriften setze sich der Zug, auf seiner üblichen Zugstrecke (Marktplazt, Kaiserstraße, Hochstraße, Marktplatz), in Bewegung. An Bord waren die Vorstandsmitglieder der WKG nebst Ehegatten und ihrer besseren Hälften. Sie genossen den Zug, der leider ohne Zuschauer stattfand, in vollen Zügen. In Corona-Zeiten ist alles anders, daher dieses Jahr einmal ohne Ankündigung, ohne Zuschauer, ohne Teilnehmer, ohne Kamelle und ohne anschließende Zugparty.

Im nächsten Jahr hoffen die bekloppten Waldbröler wieder auf Heerscharen von jesunden Jecken am Zugweg. Ein dreifaches Waldbröl „pass-op“ von der Redaktion des Bergischen Boten in den Tiefschnee des Südkreises.

Paul Kalkbrenner ist Herausgeber des Bergischen Boten. Der gelernte Schriftsetzer studierte in Köln Visuelle Kommunikation und arbeitete als Designer, Fotograf und Redakteur unter anderem für Musikexpress, Prinz und die Autozeitung. In den 90er Jahren war er mit T-Shirts wie "Keine Macht den Doofen" erfolgreich. 2008 gründete er den Bergischen Boten. Er entspannt sich bei Gartenarbeit und ist leidenschaftlicher Musikfan. Er wohnt mit seiner Familie in Kürten.

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