Britische Virus-Mutante im Oberbergischen Kreis und in Remscheid nachgewiesen

Oberbergischer Kreis/Remscheid Im Oberbergischen Kreis wurde in vier weiteren Fällen die britische Virusmutante B.1.1.7. nachgewiesen. Betroffen sind zwei Personen aus Gummersbach sowie jeweils eine Person aus Wipperfürth und aus Lindlar.

Insgesamt wurde die britische Virusmutante nun siebenmal im Kreisgebiet nachgewiesen. Anfang Februar berichtete der Oberbergische Kreis über die ersten beiden nachgewiesenen Fälle in Gummersbach und einen Fall in Reichshof. Darüber hinaus war Ende Januar die Virusmutante H69/V7 in 14 Fällen bestätigt worden. Diese Mutante war zuvor unter anderem in Dänemark auf einer Nerz-Farm gefunden worden.

Auch dem Gesundheitsamt in Remscheid wurden gestern, 11. Februar 2021 drei weitere PCR-bestätigte infizierte Personen mit der britischen Coronavariante 1.1.7 gemeldet. Zwischen den Personen besteht kein Zusammenhang. Bei welcher Gelegenheit sie sich angesteckt haben und ob sie die Genmutation möglicherweise weitergetragen haben, wird untersucht.

Die sogenannten Differenzierungsergebnisse sind Zufallsbefunde. Ein aus einem Mönchengladbacher Labor stammender Befund ist Ergebnis der 5-prozentigen Genanalyse von Proben, die die Coronavirus-Surveillanceverordnung (CorSurV) vorsieht. Die beiden anderen bestätigten Mutanten-Fälle wurden in einem Leverkusener Labor entdeckt, das aktuell jede PCR-bestätigte Probe auf eine Genmutation hin überprüft.

Bei drei weiteren Personen aus Remscheid war die britische Mutante bereits nachgewiesen worden.

 

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