Rettungspuppe für Odenthaler Gymnasium

Odenthal Es hätte alles wunderbar gepasst. „Danke schön“ sagen  ist immer ein freudiger Anlass. Doch wie so vieles in letzter Zeit, sollte es auch hier anders kommen.

Die Volksbank Berg hatte einen Betrag in Höhe von € 900,- zur Verfügung gestellt, um dem Gymnasium Odenthal eine Übungspuppe für Erste-Hilfe-Lehrgänge zu spenden. Diese Lehrgänge sind bereits seit längerem Bestandteil des pädagogischen Konzepts des Gymnasiums. Die Übungspuppe wird benötigt, um Herz-Lungen-Wiederbelebung und das korrekte Anlegen des Defibrillators zu üben.

Spenden, das ist bereits per Definition honorig, als Beitrag zur möglicherweise lebensrettenden Ausbildung umso mehr. Organisiert wurde das Ganze von Joachim Büser und den Fachleuten des Malteser Hilfsdienstes, die die Erste-Hilfe-Lehrgänge für Schüler leiten zusammen mit Sarah Gröning, Glynis Dirla  und anderen engagierten Lehrerinnen und Lehrern sowie mit Unterstützung des Fördervereins des Gymnasiums.

Die Malteser steuerten noch einen Übungs-Defibrillator bei – ein Gerät, das auch von Laien bei einem Herzstillstand eingesetzt werden kann und das auch „in echt“ in den Räumen des Gymnasiums bereits zur Verfügung steht. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde sollten Übungspuppe und Defibrillator feierlich übergeben und ihrer Bestimmung zugeführt werden. Ein würdiger Anlass, um der Volksbank Berg und den Maltesern „danke schön“ zu sagen.

Aber wie gesagt, es kam anders. Momentan sind eher andere Schwerpunkte angesagt, die tatsächlich im Wortsinn „lebensrettend“ sein können. Abstandsregeln, Schutzausrüstung, Kontaktverbot. Alles, nur keine Menschen treffen. Eine Feierstunde – derzeit aufgrund der Covid19-Pandemie alles andere als das Gebot der Stunde.

Und so wurden Übungspuppe und Übungsgerät zwar übergeben und beide werden im Gymnasium bereits für die Kurse eingesetzt – allerdings ohne offizielle Übergabe. Die Schülerinnen und Schüler freut es, das Kollegium auch. Auf diesem Wege sei trotzdem allen Akteuren – aber insbesondere der Volksbank Berg e.V. und den Maltesern – herzlich gedankt!