Psychische Folgen der Corona-Pandemie

Bergisch Gladbach Unter dem Titel „Psychische Folgen der Corona-Pandemie – was ist bisher bekannt?“ informiert beim nächsten Medizindialog des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach Priv.-Doz. Dr. med. Fritz-Georg Lehnhardt, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, über die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen und welche Handlungsempfehlungen es gibt, um möglichst gesund durch diese Krise zu kommen.

Der Video-Vortrag ist ab Donnerstag, 18. Februar im Internet hinterlegt. Vorab können Fragen an den Referenten per E-Mail gestellt werden.

Corona kann vielfältige Ängste und Sorgen auslösen, etwa um die eigene Gesundheit oder um die Gesundheit von Angehörigen. Angstauslösend können aber auch die gesundheitspolitischen Maßnahmen wie zum Beispiel soziale Distanzierung, Quarantäne oder finanzielle Beeinträchtigungen sowie ein drohender Jobverlust sein. Der übermäßige Konsum (sozialer) Medien kann ebenfalls dazu beitragen, Ängste zu entwickeln wie die Tatsache, dass bisherige Angebote professioneller (psychosozialer) Hilfen plötzlich nicht mehr vorhanden sind.

Somit kann die Covid-19-Pandemie als traumatisches Ereignis angesehen werden, heißt es in einer der von Priv.-Doz. Dr. med. Lehnhardt ausgewerteten Studien. Von früheren Corona-Ausbrüchen ist bekannt, dass sich bereits während der Quarantänemaßnahmen in der Bevölkerung erhöhte psychische Belastungen zeigen, die sich in Depressivität, Ängstlichkeit, Schlafstörungen und Suchterkrankungen äußern.

Der Referent wird darstellen, wie sich professionelle Hilfsangebote darauf einstellen können und mit welchen Maßnahmen und Verhaltensregeln jeder einzelne von uns versuchen kann, die seelischen Auswirkungen der Corona-Pandemie so gering wie möglich zu halten.

Der Video-Vortrag ist ab Donnerstag, 18. Februar im Internet hinterlegt:

Vorab können Fragen an den Referenten an folgende E-Mail-Adresse gesandt werden:

Weitere Informationen unter:

 

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