„Marktplatz Gute Geschäfte“ jetzt auch digital

Rheinisch-Bergischer Kreis Die Digitalisierung ist in aller Munde – ein wesentlicher Antreiber ist die Corona-Pandemie. Sie beschleunigt die digitale Transformation in allen Bereichen, auch im Gemeinwesen und ehrenamtlichen Engagement. Gerade kleinere Initiativen und Unternehmen stehen vor der Herausforderung nicht den Anschluss zu verlieren. Hier kann und will die neue digitale Plattform des„Marktplatz Gute Geschäfte RBK“ entgegenwirken. Das in vielen Städten bereits erfolgreich praktizierte Format bringt Unternehmen und gemeinnützige Organisationen zusammen und bahnt Kooperationen auf Augenhöhe an.

Unter großem Anklang fand im Sommer 2019 der erste physische „Marktplatz Gute Geschäfte“ mit rund 17 gemeinnützigen Organisationen und 13 Unternehmen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis in Rösrath statt. 35 Engagement-Vereinbarungen mit einem Gesamt-Engagement-Wert von rund 56.000 Euro wurden getroffen. Die Veranstaltung sollte deshalb bereits 2020 in die nächste Runde gehen. Doch im Corona-Jahr mussten auch die Erfinder des RBK-Marktplatzes von der Präsenzveranstaltung Abstand nehmen und sich etwas Neues überlegen: Die Initiatoren Tanja Siebert und Christian Gollmer sahen die Krise als Chance und setzten die Idee eines virtuellen Marktplatzes in die Tat um.

Die digitale Plattform bietet ab sofort allen Akteuren die Möglichkeit sich orts- und zeitunabhängig miteinander zu vernetzen und Engagement-Vereinbarungen zu treffen. „Hier werden ganz neue Engagementformen möglich, Unternehmen und gemeinnützige Organisationen können mit Hilfe der Plattform ihre Sichtbarkeit erhöhen und sich gegenseitig unterstützen“, sagt Tanja Siebert und lädt die regionalen Akteure ein sich gezielt zu engagieren. Der Kinderschutzbund Rösrath e.V., die Initiative MiKubU (Migrantenkinder bekommen Unterstützung) aus Bergisch Gladbach und andere sind auf der Plattform schon aktiv.

Auch die Rösrather Dr. Jürgen Rembold Stiftung, Hauptsponsor des „Marktplatz Gute Geschäfte“, begrüßt den Schritt in die digitale Welt. „Mit dem virtuellen Marktplatz haben die Initiatoren eine moderne, zeitgemäße Brücke zwischen Unternehmen und der Zivilgesellschaft gebaut“, betont Dr. Jürgen Rembold und hofft, dass durch Ideen wie diese Bürgerschaftliches Engagement langfristig als feste Größe in Unternehmenskulturen verankert werden kann. „Aufgrund des Potentials wird meine Stiftung beide Marktplatz-Formate als Hauptsponsor begleiten.“

Neben der digitalen Plattform ist auch eine jährliche Präsenzveranstaltung vorgesehen. Der nächste physische „Marktplatz Gute Geschäfte“ wird bereits in diesem Jahr am 2. Juni in der Kreishandwerkerschaft in Bergisch Gladbach stattfinden. Schirmherr bleibt Landrat Stephan Santelmann. Die Veranstaltung wird neben der Dr. Rembold Stiftung als Hauptsponsor auch durch die Kreissparkasse Köln gefördert, die Kreishandwerkerschaft und der Rheinisch Bergische Kreis unterstützen das Vorhaben.

Hier geht es zum virtuellen Marktplatz:

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