Wolfgang Bosbach: Was ich gerade lese

Der CDU-Politiker und Rechtsanwalt Wolfgang Bosbach liest sehr gerne und sehr viel. Zu Hause muss es ein Buch sein, auf Reisen hat er das E-Book für sich entdeckt.

Volker Kutscher: „Olympia“

Krimi: Berlin, 1936. Gereon Rath ermittelt verdeckt nach einem Mord im olympischen Dorf. Seine Vorgesetzten befürchten Sabotage, was er bezweifelt. Dass seine Frau Charly wegen amerikanischer Olympiatouristen, die er in der gemeinsamen Wohnung beherbergt, auszieht, trifft Rath schwer. „Ich habe das Buch nach Erscheinen sofort heruntergeladen, da mich die Serie, auch durch Babylon Berlin bekannt, begeistert. Abgesehen von den Kriminalfällen ist der geschichtliche Hintergrund sehr mitreißend erzählt.“

John Williams: „Stoner“

Roman: „Als Sohn armer Farmer in Missouri verschreibt sich William Stoner der Literatur. Er studiert und arbeitet später als Dozent. Er heiratet und trennt sich wieder, findet seine große Liebe und trennt sich erneut, nur der Literatur bleibt er treu. Und damit auch sich selbst. Hätte mir ein Freund dieses Buch nicht empfohlen, hätte ich es niemals gelesen und mir so einen großartigen Roman entgehen lassen.“

Jan Weiler: „Maria, ihm schmeckt‘s nicht“

Roman: „Eine temperamentvolle italienische Schwiegerfamilie in spe kennenzulernen kann eine aufregende Sache sein. Weilers Bücher gehören zwar nicht zur Weltliteratur, aber sie haben einen bestechenden Humor, lassen einen sich selbst wiedererkennen und beim Lesen auch mal laut lachen.“ 

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