Essen wie im Piemont

Overath Schon beim Eintreten werden mein Mann und ich von Inhaberin Simone Geuer mit einem strahlenden Lächeln begrüßt. Das urige Fachwerkhaus ist wunderschön renoviert. Es wirkt edel, dabei aber einladend und gemütlich. Auf der linken Seite des Gebäudes befindet sich der verträumte Biergarten. Vor der Tür verkostet die Gastgeberin mit Freunden und Gästen schnell noch einen Grappa, alles vermittelt unkomplizierte Herzlichkeit.

Links neben dem Hauptgebäude befindet sich der Biergarten.

Die Weinkarte ist beeindruckend. Obwohl die Piemonteca schon seit einiger Zeit bei Weinkennern hoch im Kurs steht, halten wir uns an nichtalkoholische Getränke. Wir müssen ja schließlich noch fahren. Die Speisekarte ist klar und übersichtlich auf einer Seite untergebracht. Aus insgesamt sieben Gerichten läßt sich in Zeiten von Corona ein Vier-, Fünf-, oder Sechsgangmenü zusammenstellen. Für ein leichteres Abendessen steht unter der Woche auch ein Dreigangmenü zur Wahl.

Bereits das Amuse-Gueule, Lachsravioli, ist nicht nur ein Gaumen-, sondern auch ein Augenschmaus. Das Salz kommt nicht im schnöden Streuer daher, sondern in einer Glasschale und ist mit getrockneten Blüten dekoriert. Unsere Vorspeisen, Kalbstatar mit confiertem Ei und ein Surf&Turf mit Jakobsmuscheln und Merquez, machen Lust auf mehr. Das Kalbstatar wurde als „Baukasten“ serviert. Alle auf dem Teller befindlichen Köstlichkeiten durften nach Lust und Laune kombiniert werden.

Als Hauptgang haben wir den Kabeljau mit Ratatouille und passend zur Pilzzeit das Lamm mit Pfifferlingen gewählt. Auf den Punkt gegart und mit raffinierten Soßen gereicht war der Hauptgang mein Highlight. Dachte ich zumindest, bis die Nachspeisen kamen. Ich hatte den Kaiserschmarrn mit Aprikosen, mein Mann die Käseauswahl. Zum Daniederknien! .

Die Dekoration zieht sich bis ins kleinste Detail: Salz mit Blüten.

Aber! Die Piemonteca ist kein Restaurant, in dem man um 20:00 Uhr einen Tisch reserviert und um 20:55 Uhr wieder nach Hause geht. Bringen Sie Zeit genug mit, um das Essen zu genießen und zwischen den Gängen ein Gläschen Wein zu trinken. Hier sitzt man mit guten Freunden den ganzen Abend in familiärer Stimmung und lässt den Abend ausklingen. Slow Food aus dem Piemont. Wir kommen sicher wieder, und dann nehmen wir auch die Weinkarte genauer unter die Lupe.

Piemonteca
Olpener Str 69a
Tel. 02204-987 3752
www.piemonteca.com

„Geht nicht, gibt’s nicht!“ Katharina Rohlfing hat sich zur Aufgabe gemacht, die passende Lösung für jeden Kunden zu finden. Schon die allerersten beruflichen Schritte als Markt- und Medienforscherin und später als Teamleiterin im Callcenter weckten die Begeisterung für den Kontakt zum Kunden, Kommunikation und Medien. Privat kann man sie häufig bei großen und kleinen Wanderungen durchs schöne Bergische Land mit Hund und Familie treffen. Aber auch bei guter Musik und einem Gesellschaftsspiel mit ihren Kindern genießt sie den Feierabend.

Hinterlasse einen Kommentar