Stippvisite im Hospiz

Bergisch Gladbach Die Hospizarbeit liegt ihm am Herzen und die Entstehung des stationären Hospizes am Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach hat er mit großem Interesse verfolgt: Dr. Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, besuchte kürzlich die im Januar dieses Jahres neu eröffnete Einrichtung des EVK. Hintergrund des Besuches war die Diakoniespende 2020/2021, mit der die Arbeit von sechs ambulanten Hospizdiensten in Köln und Region unterstützt wird – unter anderem auch vom Hospizverein „Die Brücke“, der Kooperationspartner des Hospizes am EVK ist.

Monika Meihack, Pflegedienstleiterin des stationären Hospizes und Mitglied im Vorstand des Hospizvereins, berichtete über die Entstehung und die ersten rund zehn Monate der Einrichtung. Unter dem Motto „Leben bis zuletzt“ werden die Hospizgäste ganz individuell betreut und begleitet. „Unsere Gäste dürfen ihre Zeit bei uns so gestalten, wie sie es möchten“, erklärte Meihack.

Petra Kling vom Hospizverein berichtete von der Arbeit der Ehrenamtler, die vielseitige Angebote für Gäste und Angehörige bereithalten. Der ambulante Hospizverein unterstützt das Hospiz am EVK bei der Ausbildung der Ehrenamtler, hilft bei der Spendenakquise und organisiert ein monatliches Trauercafé. „Aufgrund der Corona-Pandemie können aber aktuell nicht immer alle Angebote stattfinden“, berichtete Kling.

Stadtsuperintendent Dr. Bernhard Seiger resümierte nach seinem Besuch im Hospiz in Bergisch Gladbach. „Der Gast erlebt hier, dass er begleitet wird von Pflegekräften und von Menschen, die ehrenamtlich mitarbeiten, sodass die Zeit am Lebensende würdevoll und so symptomfrei wie möglich gestaltet und erlebt werden kann.“ Seine Eindrücke hat er auch in einem kurzen Video festgehalten, das auf dem YouTube-Kanal des Kirchenverbandes und der Facebook-Seite des EVK zu sehen ist.

Hier das Video:

 

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