Oberbergischer Kreis schafft Vielfalt

Oberbergischer Kreis Der Oberbergische Kreis wird mit der kreiseigenen Volkshochschule Oberberg als eine von 40 Kommunen im bundesweiten Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ gewürdigt: für seine Projektidee zur Förderung von Stadtnatur und Insekten im Siedlungsraum. Der Oberbergische Kreis erhält ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro für die Umsetzung des Zukunftsprojekts: „Es blüht und summt in Oberberg! Der naturfreundliche Garten der VHS Oberberg als neuer Lernort“.

Der Projektstart ist für 2021 vorgesehen. Auf dem Grundstück der VHS Oberberg in Gummersbach-Niederseßmar befindet sich ein etwa 3.500 m großer Grünbereich. Diese Fläche soll, auch im Rahmen von VHS – Kursen, als grüner Kursraum sowie als Demonstrationsfläche für Naturthemen und ökologischen Gartenbau umgestaltet und weiterentwickelt werden. Ziel ist der nachhaltig und langfristig gedachte Aufbau eines Umweltbildungsstandortes für die Erwachsenenbildung innerhalb der VHS Oberberg.

Dazu sollen auf der Fläche mehrere Lebensräume angelegt werden: von einer extensiv genutzten Blühwiese über einen Nutzgarten, bis hin zu Böschungsbereichen und Sonderbiotopen wie beispielsweise Trockenmauern und Totholzhaufen. Ergänzend ist vorgesehen Nisthilfen für Vögel, Insekten und Kleinsäuger zu bauen und aufzustellen. Eine Broschüre wird die einzelnen Maßnahmen vorstellen und zur Nachahmung in Privatgärten anregen.

Die Planung und Umsetzung werden unterstützt durch den NABU Oberberg, den Naturgarten e.V. – Regionalgruppe Bergisches Land , die Bergische Agentur für Kulturlandschaft gGmbH und die Biologische Station Oberberg e.V..

Auf den Facebook – Seiten des Oberbergischen Kreises und der VHS – Oberberg wird fortlaufend über den Stand des Projektes berichtet werden:

Informationen zum Wettbewerb

Mit dem Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ möchte die Bundesregierung die Kommunen dabei unterstützen, neue Projekte zur Förderung von Stadtnatur und Insekten zu entwickeln und umzusetzen. Zu diesem Zweck wurden bundesweit Städte, Gemeinden und Landkreise dazu eingeladen, Projektideen zum Schutz von Insekten im Siedlungsbereich und zur Förderung von Stadtnatur einzureichen.

Besonders zur Teilnahme ermutigt wurden Kommunen, die bislang noch keine oder nur sehr wenige Projekte zum Wettbewerbsthema initiiert haben. Einsendeschluss war der 30. Juni 2020. Von einer Fachjury wurden die 40 besten Projektideen ausgewählt. Die erfolgreichen Kommunen erhalten aus Mitteln des Bundesumweltministeriums jeweils 25.000 Euro Preisgeld für die Umsetzung ihrer Zukunftsprojekte. Durchgeführt wird der Wettbewerb vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“.

Mehr zum Wettbewerb und zu den ausgezeichneten Projektideen unter:

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