EVK verdoppelt Ausbildungsplätze

Bergisch Gladbach „Das ist eine großartige Nachricht für unsere Krankenhäuser und vor allem für die Patienten,“ kommentierte Dr. Harald Januschewski, Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach den Anruf aus dem Landtag. Landtagsabgeordneter Rainer Deppe hatte ihm soeben die Information über die stattliche Fördersumme von exakt 1,53 Mio. EUR übermittelt. Damit können zukünftig 150 Krankenschwestern und -pfleger auf dem Quirlsberg ausgebildet werden. Dies ist ein exakte Verdopplung der bisherigen Ausbildungsplätze.

Mit 20.400 EUR für jeden Schulplatz fördert die nordrhein-westfälische Landesregierung die Investition in die Pflegeausbildung. „Da sind wir natürlich froh, dass das EVK hier vorangeht und gemeinsam mit dem Krankenhaus Wermelskirchen bei der Ausbildung noch einmal kräftig zulegen wird,“ zeigt sich Rainer Deppe glücklich über das Engagement. „Mittlerweile ist es ja Allgemeinwissen, dass zu einer guten Krankenversorgung nicht nur Betten und Geräte, sondern genauso Ärzte und Menschen in der Pflege gehören. Krankenpflege ist ein zukunftsträchtiger Beruf und so sind alle Beteiligten guter Hoffnung, dass die Ausbildungsplätze in der modernen Schule schnell besetzt werden können.“

Um die Krankenhäuser bei der Schaffung der Ausbildungsplätze finanziell zu unterstützen, widmet Minister Karl-Josef Laumann einen erheblichen Teil der diesjährigen Zuschüsse den Investitionen in den Aufbau neuer Ausbildungsplätze. Insgesamt bewilligt die Landesregierung 50 Anträge mit einem Fördervolumen von 99 Mio. EUR. „Man kann über Pflegekräftemangel lamentieren oder man kann etwas dagegen tun; wir haben uns fürs Handeln entschieden“, so Rainer Deppe.

„Im Sommer hat die Landesregierung 1 Mrd. EUR für Kliniken und Pflegeschulen zur Modernisierung der Häuser und der Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Mit dem Regierungswechsel 2017 wurden die Pauschalmittel und die Einzelförderungen der Krankenhäuser massiv erhöht; allein die Einzelförderungen seit 2018 um 200 %. So verbessern wir Schritt für Schritt die Krankenhausversorgung, auf die wir alle so sehr angewiesen sind“, berichtet Rainer Deppe.

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