Corona: Schließungen und Einschränkungen

Bergisch Gladbach Mit Wirkung zum heutigen Montag, den 2. November 2020, gilt die Coronaschutzverordnung NRW (CoronaSchutzVO NRW) auch in Bergisch Gladbach. Daher müssen vom 2. bis 30. November unter anderem Museen, Musikschulen und Bäder in Bergisch Gladbach ihre Türen schließen. Die Volkshochschule ist zum Teil betroffen.

Museen

Betroffen von der neuen Verordnung sind sowohl das Kunstmuseum Villa Zanders als auch das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bensberg, die bis Ende November Besucher die Ausstellungflächen schließen müssen.

Weitere Informationen auf den Seiten der Museen:

Bäder

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist auch der Betrieb der Schwimmbäder ab dem 2. November untersagt. Die Bäderbetriebsgesellschaft bemüht sich zeitnah um die Erstattung aller bereits erworbenen Tickets, bittet jedoch um etwas Geduld.

Weitere Informationen auf der Seite der Bäderbetriebsgesellschaft:

Ob ggfs. das Hans-Zanders-Bad für den Schulunterricht geöffnet bleibt, wird zum Wochenbeginn geprüft.

Musikschule

Auch die Max-Bruch-Musikschule bleibt ab Montag, den 2. November 2020,  geschlossen. Die Lehrkräfte setzen sich mit ihren Schülerinnen und Schülern in Verbindung, um Online-Unterricht abzusprechen.

Weitere Informationen auf der Seite der Musikschule:

Volkshochschule

Der Betrieb der Volkshochschule wird in weiten Teilen eingeschränkt. Bis Ende November sind lediglich folgende Angebote der VHS erlaubt:

  • Ausbildungs- und berufsbezogene Aus- und Weiterbildungsangebote einschließlich kompensatorischer Grundbildungsangebote
  • Angebote, die der Integration dienen
  • Prüfungen

Kurse etwa aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Umwelt, Kunst, Kultur, Kreatives Gestalten, Gesundheit, Fremdsprachen und EDV sind untersagt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden umgehend informiert.

Weitere Informationen auf der Seite der Volkshochschule:

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Bergisch Gladbach hat seit Bekanntwerden der CoronaSchutzVO mehrfach per Videokonferenz getagt. Dabei wurden auch offene Punkte diskutiert.

So ist die Definition des „Profisports“ bei der Nutzung von städtischen Sporthallen unterschiedlich auslegbar. Diese Frage wurde daher an Gesundheitsministerium NRW weitergeleitet, um eine möglichst einheitliche Festlegungen zu treffen. Bis zur Beantwortung sind die städtischen Turnhallen nur für den Schulsport geöffnet.

Außerdem wurde über die Nutzung der öffentlichen Sportanlagen diskutiert. Da eine Kontaktreduzierung das Ziel der Maßnahmen ist und eine Kontrolle aller Flächen praktisch nicht umsetzbar scheint, wurde beschlossen, dass ebenfalls nur für den Schulsport tagsüber die Flächen, wie beispielsweise das Stadion, genutzt werden können. Die Flutlichtanlage wird nicht eingeschaltet. Alle Individualsportlerinnen und -sportler werden um Verständnis gebeten.

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