Vereinsheim des VfL Engelskirchen bekommt neues Dach

Engelskirchen Der Winter kann kommen! Der VfL Engelskirchen hat heute positive Nachrichten auf seinen Förderantrag über 29.256,39 € für die Sanierung seines Sportheim-Daches von der Staatskanzlei NRW erhalten. Der Kreissportbund Oberberg setzt das Förderprogramm Moderne Sportstätten 2022 mit seinen Mitgliedsvereinen und der Unterstützung der Gemeinde- und Stadtsportverbände um. Vorrausetzung ist, dass die Vereine entweder Eigentümer der Sportstätte sind oder langjährige Pachtverträge abgeschlossen haben. Der VfL Engelskirchen bekam heute, aufgrund der hohen Dringlichkeit, als erster Verein in der Gemeinde Engelskirchen den Positivbescheid der Staatskanzlei. 

Das Vereinsheim im Sportpark Leppe mit den Umkleideräumen wurde 1970 erstellt. Seit etwa vier Jahren wird das Flachdach immer wieder undicht und wurde daher bereits drei Mal repariert. Der Vorsitzende des VfL Hans-Georg Potthoff unterstreicht die Notwendigkeit der Sanierung: „Die Schädigungs-Intervalle werden immer kürzer und daher muss ein Pultdach auf das bisherige Flachdach aufgesetzt werden, bevor die eigentliche Dachkonstruktion bleibende Schäden nimmt.“ Diesen Umbauarbeiten steht nun dank der Finanzspritze der Landesregierung nichts mehr im Wege. 

Gerade zu Beginn der kalten Jahreszeit wird die Bezuschussung von den Mitgliedern des VfL Engelskirchen, sowie deren Gästen dankend aufgenommen. Doch der VfL Engelskirchen ist nur einer von fünf weiteren Vereinen aus der Kommune, der auf finanzielle Unterstützung zur Realisierung von Modernen Sportstätten wartet. 41 Sportvereine aus den acht Kommunen Engelskirchen, Lindlar, Marienheide, Reichshof, Gummersbach, Waldbröl, Nümbrecht und Wiehl haben bisher ihren Antrag beim Kreissportbund Oberberg eingereicht. 

Anja Lepperhoff, Geschäftsführerin des KSB unterstreicht: „Wir freuen uns, dass die Not beim VfL Engelskirchen erkannt und die vorzeitige Zusage mit der gebotenen Eile erteilt wurde. Dies ist hoffentlich nur der Erste von vielen weiteren positiven Förderbescheiden, damit die Sportvereine mit ihren Angeboten langfristige Begleiter für die Menschen in Oberberg bleiben.“ 

Die Staatskanzlei weist darauf hin, dass die insgesamt 300 Millionen Euro zur Optimierung der Sportstätten in NRW gleichmäßig bis zum Ende des Projektzeitraumes im Jahr 2022 ausgeschüttet werden. „Damit die Vereine die zur Verfügung gestellten Gelder für überfällige Sanierungsmaßnahmen aber auch nutzen, sind natürlich engagierte Stadtsportbünde sowie Kreissportbünde mit ihren Stadt- und Gemeindesportverbänden als starke Partner gefragt“, so der aus Wipperfürth stammende LSB-Präsident Stefan Klett.

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