Region Oberberg erhält ab November H-Gas

Köln Anfang November ist es soweit: Die ErdgasUmstellung versorgt weitere Gemeinden mit H-Gas, im Rheinisch-Bergischen, vor allem aber im Oberbergischen Kreis. Das Erdgas mit dem höheren Brennwert erhalten die Erdgasverbraucher in Overath und Lindlar sowie in Teilen von Engelskirchen und Gummersbach. Es ist bereits das dritte Teilgebiet, das die Rheinische NETZGesellschaft mbH von L-Gas auf H-Gas umstellt. Seit zwei vorhergehenden Umstellungen im August und September versorgt der Netzbetreiber bereits den größten Teil des Rheinisch-Bergischen Kreises um Bergisch Gladbach sowie Teile von Odenthal und Rösrath mit H-Gas. Im kommenden Jahr folgt dann die Umstellung weiterer Gebiete im Oberbergischen Kreis.

Umstellung läuft nach Plan

„Die Umstellung der Erdgasbeschaffenheit lief bisher problemlos und wir sind zuversichtlich, dass dies bei den kommenden Umstellungen auch so bleibt“, sagt Stephan Pütz, Projektleiter der ErdgasUmstellung. Der reibungslose Ablauf sei auf die gute Vorausplanung der ErdgasUmstellung, aber auch auf die hohe Kooperationsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zurückzuführen. Vor der eigentlichen Umstellung erheben Techniker der ErdgasUmstellung die Daten der Erdgasgeräte der Verbraucher und passen diese für die Nutzung der neuen Erdgasbeschaffenheit an.

„Mein Dank gilt allen Erdgasverbrauchern, die so bereitwillig mithelfen, indem sie zum Beispiel unsere Techniker zu den vereinbarten Terminen in ihren Haushalt lassen. Das erleichtert uns die Erhebung und Anpassung der vielen Tausend Erdgasgeräte wesentlich“, so Pütz. Auch aus diesem Grund wird die ErdgasUmstellung ihr planmäßiges Ziel erreichen: Alle Haushalte und Unternehmen im Umstellgebiet 2020 werden bis zum Jahresende zukunftssicher mit H-Gas versorgt.

Aus „L“ mach „H“

Grund für die Erdgasumstellung ist die rückläufige Förderung und Lieferung von L-Gas aus den Niederlanden. Verbraucher werden daher künftig H-Gas aus anderen Quellen nutzen. Damit sämtli- che Erdgasgeräte sicher und effizient mit H-Gas arbeiten können, ist es nötig, dass die Techniker der ErdgasUmstellung den Anpassungsbedarf in jedem Haushalt prüfen. In den meisten Fällen muss lediglich die Brennerdüse ausgetauscht werden. Die zwingend notwendige, gesetzlich vorgeschrie- bene Erdgasumstellung wird über eine bundesweite Umlage finanziert.

Der Umstellungsprozess

Insgesamt erstreckt sich der Prozess der Erdgasumstellung pro Umstellgebiet über zweieinhalb Jahre. Nach der ersten allgemeinen Information zum Thema und zu den bevorstehenden Aufgaben folgt die Erhebungsphase. Dabei erheben die Techniker der ErdgasUmstellung die Daten aller Erd- gasgeräte. Anschließend erfolgt die technische Anpassung der Erdgasgeräte. Die ErdgasUmstellung kündigt alle notwendigen Termine und Arbeiten schriftlich an. Der Prozess wiederholt sich nach und nach in weiteren Umstellgebieten. Bis Ende 2029 ist die Erdgasumstellung im Rheinland sowie in den weiteren betroffenen Regionen Deutschlands abgeschlossen. Durch die Gasleitungen wird dann bundesweit einheitlich H-Gas strömen.

Über die ErdgasUmstellung und die RNG

Die ErdgasUmstellung ist eine Marke der Rheinischen NETZGesellschaft mbH (RNG), die Elektrizi- täts- und Erdgasnetze im Rheinland betreibt. Die RNG ist gesetzlich dazu verpflichtet, die rund 500.000 Erdgasgeräte in ihrem Netzgebiet an die Nutzung von H-Gas anzupassen. Alle technischen und kommunikativen Maßnahmen hierfür übernimmt die ErdgasUmstellung. Die RNG wurde 2006 gegründet und betreibt die Versorgungsnetze in Köln und der rheinischen Region

Umstellgebiete online checken

Erdgasverbraucher, die prüfen wollen, ob sie von der anstehenden oder einer der weiteren Umstellungen von L- auf H-Gas betroffen sind, können die interaktive Karte auf auf der Webseite nutzen. Weiterhin finden sich dort alle Informationen, Hintergründe, FAQ und aktuelle Nachrichten zur Erdgasumstellung. Der Inhalt der Webseite ist in sieben Sprachen verfügbar.

Weitere Fragen beantworten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die kostenfreie Helpline unter:

 

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