Praktika in Betrieben unschlagbar bei Berufsorientierung

Köln Die IHK Köln appelliert an ihre Mitgliedsunternehmen, Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen weiterhin auch Praktika vor Ort in den Betrieben zu ermöglichen. „In den vergangenen Wochen wurden unter dem Eindruck der Corona-Beschränkungen auch digitale oder hybride Formate zur beruflichen Orientierung entwickelt. Sie sind eine sinnvolle Ergänzung – aber berufspraktische Einblicke vor Ort im Betrieb lassen sich dadurch nicht vollständig ersetzen“, so Christopher Meier, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Köln.

Seit einigen Jahren absolvieren Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8. sogenannte „Berufsfelderkundungen“. Betriebe, die solche Plätze im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) anbieten, können diese den zentralen Koordinierungsstellen in den Kreisen und kreisfreien Städten melden. Sie sammeln das regionale Angebot und leiten es an die Verantwortlichen in den Schulen weiter. „Die kommunalen Koordinierungsstellen sind weiterhin aktiv, sie registrieren auch kurzfristig angebotene Praktikumsstellen in den Unternehmen“, so Christopher Meier weiter.

Für den IHK-Geschäftsführer sind „persönliche Erfahrungen und der Kontakt der Jugendlichen mit Menschen vor Ort in den Betrieben „die beste Werbung für die duale Ausbildung als Ganzes und auch für das jeweilige Unternehmen als Ausbildungsbetrieb.“ Unternehmen sollten „diese Gelegenheit – wenn möglich – auch in Zeiten von Corona nutzen.“

 

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