Corona: Kitas der Caritas RheinBerg betroffen

Rheinisch-Bergischer Kreis Täglich ist von steigenden Infektionszahlen auch im Rheinisch-Bergischen Kreis zu lesen. Nun sind leider zwei Mitarbeiter_innen der Caritas RheinBerg betroffen und damit gleich zwei Kindertageseinrichtungen.

  • Vorübergehende Schließung des Caritas Familienzentrums Odenthal bis 16.10.2020
  • Vorübergehende Schließung der Caritas Kindertagesstätte Kürten-Olpe sowie des Waldkindergartens Kürten-Olpe

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, in verantwortlicher Transparenz, zeitnah und aus erster Hand über Entwicklungen bezogen auf Infektionsgeschehen im Rahmen der Corona-Pandemie in unserem Verband zu informieren“, erläutert Vorstandssprecherin Raphaela Hänsch.

Sie teilt mit, dass zu ihrem Bedauern eine Mitarbeiterin der Kindertagesstätte Odenthal im Rahmen der Reihentestung positiv auf eine Covid-19-Infektion getestet wurde. Darüber hinaus besteht bei einer Mitarbeiterin der Kindertagesstätte Kürten-Olpe der dringende Verdacht einer Covid-19- Infektion. Sie hatte bei einer Fortbildung Kontakt zu einer teilnehmenden Person, die mittlerweile positiv auf das Corona-Virus getestet wurde.

Beide Situationen scheinen mit dem heutigen Wissensstand sehr unterschiedlichen Ursprungs zu sein, obwohl sie beide den Fachdienst der Kindertagesstätten bzw. Familienzentren betreffen.

Das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den Caritasverband darüber informiert, dass aus den oben genannten Gründen beide Einrichtungen vorübergehend zu schließen sind – im zweiten Fall zumindest bis ein negatives Testergebnis der Mitarbeiterin vorliegt. Alle notwendigen Schritte wurden und werden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt eingeleitet.

Raphaela Hänsch bedauert sehr, dass für die betroffenen Familien nun große Schwierigkeiten im Hinblick auf die Kinderbetreuung entstehen und weist darauf hin, dass die Schließungen wichtige Vorsichtsmaßnahmen sind mit dem Ziel, die möglichen Infektionsketten zu unterbrechen. Somit sind sie zum jetzigen Zeitpunkt leider unumgänglich.

Gleichzeitig sorgt sie sich um ihre Mitarbeiterinnen und wünscht ihnen von Herzen eine baldige gute Besserung sowie einen möglichst milden Krankheitsverlauf.

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