Krisenstab empfiehlt das Tragen von Masken im Unterricht

Remscheid Der Krisenstab der Stadt Remscheid sieht im Tragen von Masken auch im Unterricht weiterhin einen bedeutenden und wirksamen Schutz der Schülerinnen und Schüler,  Lehrerinnen und Lehrer sowie ihrer Familien, um die Verbreitung des Virus in den Schulen zu vermindern. Im Schulalltag gehören Reinigung, Hygiene, Distanz , effektive Lüftung und Masken zu den Möglichkeiten der Verhinderung der COVID-19-Ausbreitung.

Zwar bieten die Alltagsmasken keinen umfassenden Schutz vor Infektionen, aber sie verhindern das unkontrollierte, hochkonzentrierte Ausströmen von Aerosolen (mit der Atemluft beim Sprechen ausgestoßene feinste Tröpfchen) nach vorne – in Richtung eines gegenüber oder vor einem sitzenden Menschen. Es gelangen zwar auch mit der Maske Aerosole in die Raumluft – in Kombination mit regelmäßigem, gründlichen Lüften ist die Maske aber durchaus ein wirksamer Faktor des Infektionsschutzes. Bei voller Klassenstärke können die Abstandsregeln nicht eingehalten werden. Die beiden Hauptübertragungswege – über Tröpfchen und Aerosole – sollten daher weiterhin durch Masken und Lüften so gut wie möglich eingeschränkt werden.

Zudem kann bei der Beurteilung der Notwendigkeit einer vom Gesundheitsamt auszusprechenden häuslichen Quarantäne das Tragen einer Schutz- bzw. Alltagsmaske ein entscheidender Faktor sein.

Schuldezernent und Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus: „Die Maskenpflicht ist aus Sicht des Krisenstabes ein wesentlicher Bestandteil des derzeit geringen Infektionsgeschehens in Remscheid. Es mussten nur vereinzelt Maßnahmen an Schulen ergriffen werden, fast überall war durchgehend Präsenzunterricht möglich. Unterricht, den unsere Kinder nach der langen Zeit des Distanzunterrichtes im vergangenen Schuljahr dringend benötigen.“

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz bedankt sich bei den Schülerinnen und Schülern für die bisherige disziplinierte Einhaltung der Maskenpflicht; insbesondere bei den hohen Temperaturen zum Schuljahresstart war dies sicherlich eine große Herausforderung. Er appelliert dringend, nun im Rahmen einer freiwilligen Verpflichtung weiterhin so besonnen und mit großem Verantwortungsbewusstsein zu handeln.

Der Krisenstab behält sich für den Fall eines massiven lokalen Anstiegs der Infektionszahlen ausdrücklich eine verpflichtende Regelung zum Tragen einer Alltagsmaske auch im Unterricht vor.

Der Krisenstab der Stadt Remscheid und ein Großspender stellten seit der Wiederaufnahme des Schulbetriebs im vergangenen Schuljahr 52.000 Schutzmasken zur Verfügung, damit Schülerinnen und Schüler, die keine Maske besitzen oder eine Maske vergessen haben, immer mit Masken versorgt werden können. Es ist sichergestellt, dass die Bestände der Schutzmasken für die Schulen im weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie bei Bedarf aufgestockt werden.

 

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