Streicheln ohne Abstandsregeln

Gummersbach Hoch über dem Aggertal bei Dieringhausen findet man auf nicht unproblematischer Scholle den von Susanne und dem ehemaligen Wirtschaftsjournalisten Peter Schmidt bewirtschafteten Biobauernhof „Klosterhof Bünghausen“. Rind-, Lamm- und Hähnchenfleisch, Eier und Äpfel von Streuobstwiesen werden bis nach Köln geliefert.

Um den Hof in den Jahren der Dürre zu stützen, hat sich der „Freundeskreis Klosterhof Bünghausen e.V.“ gegründet, der in diesem Sommer ein Ferienabenteuer besonderer Art anbietet: „Kind trifft Tier – Streicheln ohne Abstandsregeln“. Ferien auf dem Bauernhof in Pandemie-Zeiten auch einkommensschwachen Familien zu ermöglichen, ist das Ziel des Vereins.

Üblicherweise kostet die Teilnahme am Ferienprogramm 20 Euro für den Vormittag und 40 Euro für den gesamten Tag. Diese Beiträge zu halbieren oder gar ganz zu erlassen habe der Freundeskreis nicht die Kraft, gestand Dr. Dirk Reder, der Vorsitzende des Vereins, ein. Doch mit der Hilfe namhafter Partner sei es gelungen, das Ferienprogramm zu fördern. Als Sponsoren fanden sich die AggerEnergie, AOK, August Jaeger Nachf. und die Volksbank Oberberg.

Zuschüsse gibt es für Kinder aus Familien sogenannter systemrelevanter Berufe vom Lkw-Fahrer bis zum beschäftigungslosen Künstler.

Weitere Informationen:

Gebürtiger Remscheider und ans Zeitungsmachen gekommen beim Remscheider General-Anzeiger: Stefan Aschauer-Hundt lernte beim "Tüpitter", war Pressesprecher bei der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Redakteur der Westdeutschen Zeitung und langjähriger Redaktions- und Technikleiter des Süderländer Tageblatt im Sauerland. Bei der Bundeszentrale für politische Bildung war er Mitglied im Projektteam Lokaljournalisten, einem Inkubator für journalistische Innovation. Stefan Aschauer-Hundt ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Hinterlasse einen Kommentar