Land und Bund fördern das Stadtbild in Wermelskirchen

Wermelskirchen Die Stadt Wermelskirchen hat den nächsten Förderbescheid für Maßnahmen des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzepts (IEHK) erhalten. Am Donnerstag hat Regierungspräsidentin Gisela Walsken Bürgermeister Rainer Bleek den Bescheid in Köln persönlich übergeben. Inhalt der Förderung sind das Fassadenprogramm für die Innenstadt, ein dazugehöriger „Kümmerer“ sowie der Verfügungsfonds.

Mit dem Fassadenprogramm fördert die Stadt private Baumaßnahmen, mit denen Eigentümer bauliche und gestalterische Veränderungen vornehmen, die das Erscheinungsbild der Innenstadt von Wermelskirchen verbessern. Die Hälfte der Kosten dieser Baumaßnahmen übernimmt die Stadt. Die nun bewilligte Förderung deckt dabei 70 % dieser Summe.

„Welche Baumaßnahmen gefördert werden, entscheidet das Auswahlgremium ‚Wermelskirchen Innenstadt‘, das aus Vertretern aller Ratsfraktionen besetzt ist,“ erläutert Bürgermeister Rainer Bleek. „Wir wollen die Eigentümer bei der Planung aber nicht alleine lassen. Deshalb wird die Stadt einen „Kümmerer“ beauftragen, der die Bauherren fachlich berät.“

Die Kosten für Fassadenprogramm und Kümmerer in Höhe von 375.000 € für drei Jahre werden zu 70%, also 262.500 €, von Land und Bund übernommen. Außerdem enthält der neue Förderbescheid Mittel für die Einrichtung eines Verfügungsfonds. Die Stadt Wermelskirchen stellt Bürgern, Vereinen, Initiativen und Organisationen ein finanzielles Budget für investive Maßnahmen zur Verfügung, mit dem kurzfristig und unbürokratisch kleine Projekte, Aktionen und Maßnahmen umgesetzt werden können, die ihnen und der Öffentlichkeit zugutekommen und langfristig identitätsstiftend wirken. Auch hier teilen sich die Privaten und die Stadt die Kosten je zur Hälfte. Und wiederum wird der städtische Anteil zu 70 % von Land und Bund gefördert. Das Gesamtbudget des Verfügungsfonds beträgt 100.000 €, wovon 70.000 € von Land und Bund übernommen werden.

„Derzeit arbeiten wir an den Details zu den Richtlinien der beiden Förderprogramme ‚Fassadenprogramm‘ und ‚Vitalisierungsfonds‘,“ erklärt der Technische Beigeordnete Thomas Marner. „Wir gehen davon aus, dass wir die Programme im Verlauf der zweiten Jahreshälfte veröffentlichen können. Dann wird es auch umfassende Informationen für die Öffentlichkeit sowie Beteiligungsmöglichkeiten geben.“

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