Klimaschutz: Ein Kirschbaum zum Morsbacher Jubiläum

Morsbach Auch und gerade in Corona-Zeiten zollen wir der Umwelt unseren Tribut. Und pflanzen als Ausgleichsabgabe für die fünf Tonnen Papier, die die aktuelle Ausgabe verbraucht, einen Kirschbaum der Sorte Sunburst „Prunus avium“, große, breite, süß-säuerliche, purpurrote Früchte mit kleinem Stein. Gleich hinterm Rathaus, zwischen Busbahnhof und Spielplatz, steht jetzt der bei guter Pflege in einigen Jahren fünf Meter hoch gewachsene vegane „Kiosk“ mit süßen Früchten to go. Damit die Kinder lernen, dass Früchte nicht im Supermarkt wachsen, sondern auf Wiesen und am Straßenrand. Das man sie pflücken und naschen darf und nichts dafür bezahlen muss. 

Gepflanzt wurde passend zum Jubiläum.  In diesem Jahr begeht die Gemeinde Morsbach den Jahrestag der 1125-jährigen Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes Morsbach.

„Eine tolle Aktion“, lobte Bürgermeister Jörg Bukowski unser Engagement. Und wer genau hinschaut und vor dem Gedenkstein, der die aktuelle Ausgabe des Bergischen Boten bezeichnet, für die dieser Baum gepflanzt wurde, in die Knie geht, wie der Morsbacher Bürgermeister, darf einen tiefen Blick in die Geschichte des Bergischen Landes werfen. Die Versteinerungen der kleinen Muscheln auf dem Grauwackefindling sind 250 Millionen Jahre alt. Als das Bergische Land noch am Äquator lag.

Möchten Sie auch einen Apfelbaum von uns geschenkt bekommen?

Dann schicken Sie uns eine E-Mail an: primaklima@bergischerbote.de

Teilnahmeberechtigt sind öffentliche -Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten, private Initiativen, die ihre Gemeinde verschönern möchten, und ähnliche.