Berufsfeld mit Zukunft: Kindertagespflege

Rheinisch-Bergischer Kreis Professionelle Tagespflegepersonen sind bei Eltern sehr beliebt. Die zeitliche Flexibilität und die familienähnliche Umgebung dieser Betreuungsform sind gerade für die ganz Kleinen von Vorteil. Um ein breites und hochwertiges Betreuungsangebot zu gewährleisten, bildet das Amt für Familie und Jugend des Rheinisch-Bergischen Kreises gemeinsam mit den Städten Bergisch Gladbach, Leichlingen, Overath und Rösrath in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Bergisch Gladbach und dem Familienbildungsnetzwerk des Deutschen Roten Kreuzes regelmäßig Frauen und Männer zu Tagespflegepersonen aus.

Qualifizierungskurs startet im August

Wer in diesem Berufsfeld arbeiten möchte, muss das Zertifikat des Bundesverbandes Kindertagespflege als geprüfte Tagespflegeperson erwerben. Im August startet wieder ein Qualifizierungskurs, der 182 Unterrichtsstunden umfasst. Darin werden wichtige Aspekte vermittelt, beispielsweise die rechtlichen Grundlagen in der Kindertagespflege, die Eingewöhnungszeit, der Bildungsauftrag und viele andere pädagogische Themen. Zum Abschluss entwickeln die künftigen Tagespflegepersonen ihr eigenes pädagogisches Konzept und absolvieren die Kolloquiumsprüfung.

Tagespflegepersonen sollten Erfahrung im und Freude am Umgang mit Kindern haben, Offenheit für pädagogische Fragen zeigen und Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Frauen und Männer, die diese Voraussetzungen erfüllen und den Kurs absolvieren, starten in ein Berufsfeld mit Zukunft. Der Qualifizierungskurs wird unter Einhaltung des Infektionsschutzes und den aktuellen Hygienestandards vom Familienbildungsnetzwerk des Deutschen Roten Kreuzes angeboten.

Das Amt für Familie und Jugend des Kreises in Burscheid, Kürten und Odenthal sucht noch Männer und Frauen, die an dem Kurs ab Mitte August 2020 teilnehmen und in die Arbeit mit Kindern in der Kindertagespflege einsteigen wollen. Die Ausbildung wird regelmäßig angeboten, ein weiterer Kurs findet im Januar 2021 statt.

Weitere Informationen erteilt das Amt für Familie und Jugend: