Notkrankenhaus wird im Juli abgebaut

Remscheid Unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens im Remscheider Stadtgebiet und unter der Voraussetzung einer gleichbleibenden Fallzahlenentwicklung, hat der Remscheider Corona-Krisenstab entschieden, das „Notkrankenhaus“ in der Sport- und Versammlungsstätte Neuenkamp ab dem 13. Juli abzubauen. Solange bleibt es zur Sicherung von Behandlungskapazitäten außerhalb der lokal ansässigen Krankenhäuser, die sich zurzeit wieder für den Regelbetrieb öffnen, bestehen.

Im Rahmen der Katastrophenvorsorge hatte die Stadt Remscheid verschiedene Maßnahmen ergriffen, um bei einem „Massenanfall von Verletzten und Erkrankten“ (definierter Begriff) als Stadt handlungsfähig zu bleiben. Als eine der Maßnahmen wurde die Sport- und Versammlungsstätte Neuenkamp in ein „Notkrankenhaus“ umgebaut.

Bis heute ist hier die Versorgung von bis zu 100 Patienten möglich. Die Einrichtung dient nicht der kurativen Behandlung von Patienten, die an dem Erreger SARS-CoV-2 erkrankt sind, sondern zur vorübergehenden Versorgung krankenhauspflichtiger Patienten, bis wieder Behandlungskapazitäten in Krankenhäusern frei geworden sind.

Mit dem Abbau des „Notkrankenhauses“ ab der 3. Sommerferienwoche steht die Halle Neuenkamp zum Ferienende wieder für den Normalbetrieb zur Verfügung.

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