Lutz Urbach: Was ich gerade lese

Bergisch Gladbach  Lutz Urbach ist Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach und leidenschaftlicher Vielleser. Von seinem Vater hat er die Leidenschaft für Krimis geerbt. In der häuslichen Bibliothek des Elternhauses stand die komplette „Kommissar Maigret“ Serie von George Simenon. Der Bergische Bote fragte ihn nach seiner momentanen Lieblingslektüre.“

Sebastian Fitzek „Das Kind“

Psychothriller „Ein Strafverteidiger begegnet überraschend einem Kind , das behauptet ein Mörder zu sein. Und wie bei Fitzek üblich wird es dann etwas blutrünstig. Immer wieder glaubt man zu wissen, worum es geht, doch kurz bevor der Salat bestellt wird, verwandelt er sich in Rumpsteak. Man glaubt, man tappe nicht im Dunkeln, doch 30 Seiten vor dem Ende kommt dann die große Überraschung. Eine gute Einstiegsdroge für Krimileser.“


Axel Hacke „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“

Roman „Das Buch habe ich mir zu Weihnachten gewünscht und von meiner Tochter geschenkt bekommen. Jemand sitzt auf einer Parkbank und ein älterer Herr kommt und schubst ihn runter. Sekunden später fällt ein schwerer Globus auf die Bank. Danach begegnen sich die beiden immer wieder. Wer ist dieser melancholische Alte, der gerne Champagner trinkt? Ist es Gott? Ein ganz zauberhaftes Buch.


Ludwig Seebus „Ein kölsches Jahrhundert“

Biographie Bei diesem Buch über den Grandseigneur des kölschen Karnevals gibt es zwei ganz persönliche Berührungspunkte. Bei der Kölschen Weihnacht bin ich Ludwig Seebus hinter der Bühne begegnet, da war er mir hochgradig sympathisch. Zum anderen ist der Autor, Helmut Frangenberg, ein alter Schulkamerad von mir. Seebus ist heute 95 Jahre alt, fährt noch Auto, und wenn er auftritt und Krätzjenlieder singt, ist das etwas ganz Besonderes.“ 

Paul Kalkbrenner ist Herausgeber des Bergischen Boten. Der gelernte Schriftsetzer studierte in Köln Visuelle Kommunikation und arbeitete als Designer, Fotograf und Redakteur unter anderem für Musikexpress, Prinz und die Autozeitung. In den 90er Jahren war er mit T-Shirts wie "Keine Macht den Doofen" erfolgreich. 2008 gründete er den Bergischen Boten. Er entspannt sich bei Gartenarbeit und ist leidenschaftlicher Musikfan. Er wohnt mit seiner Familie in Kürten.

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