Kürtener Tafel liefert nach Hause

Kürten Nach wie vor bestimmen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch die Hilfeleistungen der Kürtener Tafel und die Arbeit der dortigen Helferinnen und Helfer. Das Tafelhaus ist seit dem 15. März 2020 geschlossen und es gibt keine Warenausgabe vor Ort. Dieser Zustand wird zunächst bis auf Weiteres beibehalten. Zum Einen, weil die Schliessung dem gesundheitlichen Schutz der Kunden, aber auch zum Schutz der Helferinnen und Helfer dient. Zum Anderen können die Kunden derzeit auch auf eine andere Art mit Waren versorgt werden.

Dank der großzügigen Spenden aus der Bevölkerung, aber auch Dank der finanziellen Mittel der Bethe-Stiftung und der Familie Zertisch kann aktuell Ware direkt beim Discounter gekauft und diese bei Bedarf durch Lagerware aufgestockt werden. Freiwillige Helferinnen und Helfer holen die Waren beim Discounter ab und packen diese dann in Tüten. Die Tüten wiederum werden den Kunden donnerstags möglichst kontaktfrei nach Haus geliefert. Das ist möglich, weil die Gruppe „Mobile Nachbarn Kürten“ dabei vollumfänglich hilft. Dieser Ablauf wird, vorausgesetzt es bleibt bei den Unterstützungen, zunächst bis in den Mai 2020 fortgesetzt. Angepasst an die dann geltenden rechtlichen und medizinischen Situationen und Empfehlungen wird über eine Wiederöffnung entschieden.

„Aus der Gesamtsituation habe ich gelernt, nur von Woche zu Woche zu planen“, so Werner Bauschert, Vorsitzender des Kürtener Tafel e.V.. „Grundsätzlich ist es aber so, dass wir natürlich eine zeitnahe Rückkehr zu unseren bekannten und bewährten Arbeitsabläufen anstreben. Daher fragen wir auch ab, wer denn für das „Wiederhochfahren“ zur Verfügung steht, denn nach wie vor gilt: Die Gesundheit ist das höchste Gut – alles nur auf freiwilliger Basis – ohne Wenn und Aber.“ Für Rückfragen steht der Vorstand jederzeit zur Verfügung.

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