Haus der kleinen Forscher jetzt online

Engelskirchen Um Kita-Kindern und Grundschülern die Möglichkeit zu geben, auch zu Hause die spannenden Phänomene in den MINT-Disziplinen zu erforschen, hat sich das Netzwerk Haus der kleinen Forscher Oberberg/:metabolon etwas einfallen lassen. Da die kleinen Forscher momentan daheim sind, kommt das Haus der kleinen Forscher zu ihnen. Jeden Tag gibt es auf der Web-Seite von :metabolon unter dem Punkt ‚Haus der kleinen Forscher‘ ein neues Experiment, das mit haushaltsüblichen Gegenständen durchgeführt werden kann. Hierfür sollte nichts eingekauft werden müssen.

Die Versuche sollen den Kleinen die Naturwissenschaften näher bringen und zum neugierigen, eigenständigen Forschen anregen. MINT –  das bedeutet Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wichtige Kenntnisse, mit deren Vermittlung nicht früh genug begonnen werden kann.

Den Start macht heute der Versuch „Seiltänzer“ – was es damit auf sich hat und welcher naturwissenschaftliche Hintergrund sich hier entdecken lässt, wird in der Anleitung zum Versuch geschildert. Hier gibt es etwas praktisch Nachvollziehbares für Groß und Klein gemeinsam zu erfahren.

Hier geht es zu den Experimenten:

 

Das Netzwerk Haus der kleinen Forscher Oberberg/:metabolon formierte sich 2012 und ist mittlerweile eines der bundesweit aktivsten. Mit inzwischen über 100 Oberbergischen Kindertagesstätten hat sich das Netzwerk die Verbreitung von naturwissenschaftlichen Grundkenntnissen auf die Fahne geschrieben. Auch Grundschulen können sich dem Netzwerk anschließen. So kann der Anschluss beim Thema forschendes Lernen auch  beim Übergang von der Kita in die Grundschule gewährleistet werden. ErzieherInnen und LehrerInnen werden in der Anleitung zum freien Forschen auf :metabolon kostenfrei geschult und tragen so den Gedanken in ihre Einrichtungen.

Möglich machte dieses Netzwerk die Hans Hermann Voss-Stiftung, die die Initiierung und Umsetzung des Projektes finanziell unterstützt und inhaltlich begleitet. „Im Bereich Bildung und Ausbildung ist einer unserer Förderschwerpunkte die MINT-Bildung; außerdem fördern wir Naturwissenschaft und Forschung. Unsere Region ist mehr als andere auf gut ausgebildeten, naturwissenschaftlichen Nachwuchs angewiesen. Dass beim Haus der kleinen Forscher mit der spielerischen Heranführung an das Thema bereits in den Kitas und Grundschulen begonnen wird, ist also konsequent.“, begründet Johanna Holst, Vorstand der Wipperführter Stiftung, das Engagement.

Räumlich ist das Netzwerk auf :metabolon (Leppe-Deponie, Lindlar) angesiedelt, hier finden auch die Schulungen und Aktionstage statt. Von hier aus rückt auch das Haus der kleinen Forscher-Mobil aus, um die bereits zertifizierten Kitas und Grundschulen vor Ort auf Anfrage zu besuchen.

„Die enge Kooperation zwischen :metabolon und  dem Oberbergischen Kreis beförderte die Ansprache der Kitas und Schulen, so dass das Angebot rund um die kleinen Forscher schnell ein wichtiger Bestandteil der Bildungsarbeit des Oberbergischen Kreises geworden ist. Das Projekt verfolgt in idealtypischer Weise unsere Zielsetzung, allen oberbergischen Kitas und Schulen  und den Kindern und  Jugendlichen  möglichst flächendeckend  und gut aufeinander abgestimmt Zugang zu den regionalentwickelten MINT-Angeboten zu  geben“, berichtet Anke Koester, Leitung des Bildungsbüros des Oberbergischen Kreises.

Ergänzend erklärt Annette Göddertz, Projektleiterin des Netzwerkes und Leitung der Kommunikation :metabolon: “Mit dem nun geschaffenen Angebot für die kleinen Forscher zu Hause haben wir die Möglichkeit, interessante Inhalte zu vermitteln, obwohl die Bildungseinrichtungen und auch unser Standort zur Zeit nicht besucht werden können. Das Angebot ist auch für Wissenshungrige über den Oberbergischen Kreis hinaus gedacht. Wir hoffen, dass die kleinen Forscher und ihre BetreuerInnen bald wieder zu uns kommen können, denn die Kleinsten bei ihrem neugierigen Forschen zu beobachten und zu begleiten ist uns allen eine große Freude und eine sinnvolle Zukunftsaufgabe.“

Weitere Informationen

(:metabolon ist ein Gemeinschaftsprojekt des Oberbergischen und des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie dem Bergischen Abfallwirtschaftsverband in Kooperation mit der TH Köln.)