„Wir für Gummersbach“ initiieren Hotline Bring-Service

Gummersbach Die Ausbreitung des Corona-Virus schränkt unser Leben immer weiter ein. In besonderem Maße sind alte, gesundheitlich eingeschränkte und solche Personen, die zur Risikogruppe gehören betroffen. Sie können, sollen oder dürfen zurzeit die eigenen vier Wände nicht verlassen und sind auf die Hilfe anderer angewiesen. Auf Menschen, die für sie Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen oder wichtige Medikamente besorgen.

Hier setzt das Projekt „Wir für Gummersbach“ an: Die Stadt Gummersbach und die Evangelischen Kirchengemeinden im Stadtgebiet haben gemeinsam einen Bring-Service initiiert, der dafür sorgt, dass Hilfsbedürftige zeitnah mit den Dingen des täglichen Bedarfs versorgt werden.

Dafür wurde im Rathaus eine Hotline eingerichtet, unter der sich Bedürfte melden und um Unterstützung bitten können. Die Hilfegesuche werden an Ehrenamtliche in den jeweiligen Stadtteilen weitergeleitet, die dann die notwendigen Besorgungen erledigen. Die Hotline geht am Montag, 23. März 2020, an den Start.

„Es ist großartig, dass es in meiner Heimatstadt so viele Menschen gibt, die sich solidarisch zeigen und praktische Nächstenliebe üben“, sagt Bürgermeister Frank Helmenstein. „Mein herzlicher Dank gilt den Evangelischen Kirchengemeinden, aber auch jedem Einzelnen, der sich engagiert. Wenn wir in dieser Zeit trotz der gebotenen körperlichen Distanz füreinander einstehen, werden wir die Krise gemeinsam meistern. Unser Bring-Service ist ein bedeutender Baustein dafür.“

An dem Projekt beteiligt sind:

  • die Ev. Kirchengemeinde Derschlag
  • die Ev. Kirchengemeinde Dieringhausen-Vollmerhausen-Niederseßmar
  • die Ev. Kirchengemeinde Gummersbach
  • die Ev. Kirchengemeinde Hülsenbusch-Kotthausen
  • die Ev. Kirchengemeinde Lieberhausen

Sie decken das gesamte Stadtgebiet ab. In Niederseßmar unterstützt außerdem die Werbegemeinschaft „Am 3eck“ unter der Leitung von Bäckermeister Hartmut Lange die Initiative.

Weitere ehrenamtliche Helfer sind sehr willkommen, Informationen gibt es unter www.gummersbach.d/wfg.

Hotline 02261 – 87 6666

Montag – Donnerstag: 9 – 12 und 14 -17 Uhr
Freitag: 9 bis 12 Uhr

 

Paul Kalkbrenner ist Herausgeber des Bergischen Boten. Der gelernte Schriftsetzer studierte in Köln Visuelle Kommunikation und arbeitete als Designer, Fotograf und Redakteur unter anderem für Musikexpress, Prinz und die Autozeitung. In den 90er Jahren war er mit T-Shirts wie "Keine Macht den Doofen" erfolgreich. 2008 gründete er den Bergischen Boten. Er entspannt sich bei Gartenarbeit und ist leidenschaftlicher Musikfan. Er wohnt mit seiner Familie in Kürten.

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