Edeka-Märkte Hetzenegger: Extra-Service für Senioren, Risikogruppen und Schlüsselpersonen

Bergisch Gladbach Senioren, Risikogruppen und Schlüsselpersonen sind in der aktuellen Corona-Krise die am meisten gefährdete Personengruppe. Dem trägt der Einzelhändler Markus Hetzenegger mit seinen drei Edeka-Märkten in Sand, Moitzfeld und Herkenrath Rechnung. Die Geschäfte öffnen während der Coronakrise von 8 bis 9.30 Uhr ausschließlich für Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahren, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Personen, die in Schlüsselpositionen arbeiten.

Zudem wird während der gesamten Öffnungszeit der Zugang zum Supermarkt auf eine Person pro 20 Quadratmeter begrenzt. Das bedeutet, das in Sand maximal 50 Kunden gleichzeitig einkaufen können. „Das wird nicht immer von allen akzeptiert, aber für die gefährdeten Mitmenschen ist es eine wichtige Schutzmaßnahme“, so der Marktleiter. Freiwillige Helferinnen und Helfer helfen bei der Organisation des Zugangs und informieren vor dem Eingang über die ungewöhnlichen aber notwendigen Maßnahmen.

Die übrige Kundschaft kann anschließend ab 9.30 Uhr bis zum Ladenschluss einkaufen. Natürlich ist auch nach 9.30 Uhr der Einkauf für Senioren nicht verboten, aber dann nicht mehr exklusiv.

Am Sonntag bleibt der Markt aktuell geschlossen, auch im Hinblick auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Markus Hetzenegger und sein Team möchten auf diese Weise einen Beitrag zum Schutz der Kundschaft vor Infektionen leisten. „Es wäre gut, wenn auch andere Geschäfte dieses System übernehmen würden. Ich gebe auch gerne Tipps zur Umsetzung“, so der engagierte Unternehmer.

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