Sie kamen, sie spielten und sie siegten

Kürten Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass sich die Bechener Tollitäten bei ihren Besuch in der Redaktion des Bergischen Boten mit den sportlichen Spitzenkräften der Lokalpresse im Kickerspiel messen müssen. Doch dieses Jahr war alles anders. Der Kicker hatte ausgedient. An der Wand hing ein neues, vollelektronisches Dartspiel.

Ging es beim Kicker noch gleichberechtigt zu, machten sich „die schönsten Männer von Bechen“ (Motto des Dreigestirns) wie selbstverständlich daran, drei gegen einen zu spielen. Dermassen unfair in die Ecke gedrängt blieb dem Vertreter der Redaktion nichts anderes übrig als zu verlieren. Erschwerend hinzu kam, dass es sich bei Bauer Ralf um einen verkappten Ex-Profi-Dartspieler handelte, der den einzigen Spieler der Redaktion mit allerlei Finten so sehr ablenkte, das Prinz Marc I. unbemerkt in Führung gehen und sich als Sieger des frühen Nachmittags fühlen durfte.

Als Revanche forderten die Damen des Bergischen Boten ein Tänzchen des Dreigestirns ein, hatte Jungfrau Uli, den Damen doch ganz nonchalant hinter dem Rücken der anwesenden Männer sein Spitzenstrumpfband gezeigt. Da wollten die Damen aus Anzeigenabteilung und Buchhaltung mehr sehen! Und so rief der Prinzenführer: „Dreigestirn danz!“ und als die Musik ertönte legte das Bechener Dreigestirn ein erstaunlich gut einstudiertes kesses Tänzchen hin. Dankeschön dafür.

Mt einen dreifachen Alaaf endete der Besuch der „schönsten Männer von Bechen“.

 

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