Jetzt beantragen: 4,3 Millionen Euro stehen für oberbergische Sportstätten zur Verfügung

Anja Lepperhoff (2.v.l.) und Hagen Jobi (r) vom Kreissportbund Oberberg sowie Christof Kelzenberg vom LSB NRW hatten zum Informationsabend in das Lindenforum eingeladen.

Gummersbach Gute Nachrichten für die Sportvereine in Oberberg. Die NRW-Landesregierung stellt mit dem Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ 300 Millionen Euro für Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten zur Verfügung, wovon für die Kommunen im Oberbergischen Kreis 4,3 Millionen Euro vorgesehen sind.

Je 300.000 Euro sind für Vereine in Bergneustadt, Engelskirchen, Hückeswagen, Lindlar, Marienheide, Morsbach, Nümbrecht, Reichshof, Waldbröl sowie Wipperfürth gedacht. Radevormwald erhält 303.805 Euro, Wiehl erhält 343.365 Euro und Gummersbach sogar 682.140 Euro. Wie sich Sportvereine für das Förderprogramm bewerben können und was dabei zu beachten ist, wurde im Rahmen einer vom Kreissportbund organisierten Informationsveranstaltung im Lindenforum  durch Referent Christof Kelzenberg vom LSB NRW erklärt. Auch hatten Kelzenberg und Anja Lepperhoff vom KSB Oberberg geplant zum besseren Verständnis eine Bewerbung live online zu stellen. Doch das Onlineportal des Landessportbundes kämpfte an diesem Abend mit technischen Schwierigkeiten nicht zur Verfügung.

Mithilfe einer Powerpointpräsentation versuchte Kelzenberg dennoch das Bewerberverfahren zu erläutern und Unklarheiten aus der Welt zu schaffen.  So soll die Förderung in erster Linie zur Behebung von Modernisierungs- und Sanierungsstaus der Vereinssportstätten genutzt werden. Darunter fallen Bereiche wie energetische Sanierung, Barrierefreiheit, digitale Modernisierung, Geschlechtergerechtigkeit und Unfallvermeidung und -vorbeugung. Voraussetzung sei dass die Sportstätte Eigentum des Vereins ist oder im langfristigen Pacht-  oder Mietverhältnis steht, erklärte Kelzenberg den rund 70 Vereinsvertretern.

Noch bis zum 31. März können Anträge online auf dem Förderportal des Landessportbundes NRW gestellt werden. „Es ist das zentrale Thema für den Kreissportbund in diesem Jahr“, sagte Hagen Jobi, Vorstandsvorsitzende des Kreissportbundes Oberberg.

Weitere Infos unter www.lsb.nrw oder www.ksb-oberberg.de

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