Drei Kassen klingelten für das Kinderdreigestirn

Bergisch Gladbach Mit leuchtenden Augen und ganz konzentriert zogen Prinz Jonas I., Bauer Jannis und Jungfrau Elisabeth, Zitronen, Bananen, Tomaten, oder Nudel- und Milchpackungen über den Scanner. Routiniert wurden Touchscreen und Kassenlade bedient, Geld entgegengenommen, Wechselgeld herausgegeben, Ec-cash Zahlungen abgewickelt.

Das Bergisch Gladbacher Kinderdreigestirn hatte sichtlich Spaß, an den Kassen eines Lebensmittelmarktes in Bensberg zu sitzen. Lange Schlangen mit vollen Einkaufswagen hatten sich gebildet. Das lag jedoch nicht etwa daran, dass die Tolitäten zu langsam gearbeitet hätten. Sie waren so flink, dass eine der Marktmitarbeiterinnen meinte: „die können gleich hierbleiben“. Viele Kunden waren da, um genau in der halben Stunde einzukaufen, in der die Kinder kassierten. Das Geld, was von den Dreien in dieser Zeit eingenommen wurde, spendete Ursula Wintgens, Inhaberin des Marktes, an das Kinderdreigestirn. 1.800 Euro waren zusammengekommen, als eine Glocke signalisierte, „die Zeit ist abgelaufen.“ Die Marktinhaberin, die jedes Jahr zu dieser Aktion zugunsten des jeweiligen Kinderdreigestirns einlädt, freute sich ebenfalls über das bunte Treiben und rundete den Betrag auf 2.000 Euro auf. Jonas I., Janis und Elisabeth werden damit unter anderem auch eine kleine Karnevalsparty an ihrer Grundschule in Moitzfeld unterstützen. Orden und Geschenke wurden getauscht und die eingenommene Summe stolz präsentiert, bevor es für „dat Schmölzje“ hieß: „auf zum nächsten Termin“.

Normalerweise ist Jungfrau für Tomaten nicht zu begeistern

Bauer Jannis fühlt sich fast wie „op dem Maat“

ganz konzentriert: Prinz Jonas I.

Ursula Wintgens hat ihre Freude an den „jungen Kassierern“

Als Dank für die Spendenaktion erhielt Ursula Wintgens ein Bild von Dreigestirn

Susanne Schröder