Weiß, grün oder braun, welches Glas kommt wo hinein?

Glasrecycling richtig

Engelskirchen Eine Pfandflasche aus Glas wird bis zu 50 Mal benutzt. Einwegflaschen sind keine sinnvolle Alternative, findet auch der Bergische Abfallwirtschaftsverband. Manches Getränk gibt es nur in Einwegflaschen, um diese der Weiterverwertung zuzuführen, gibt es seit 1972 Altglascontainern.

Die Trennung nach Farben ist besonders wichtig und wird von den Sammelstellen bis zur Wiederverwertung der Altglasscherben in den Glashütten beibehalten. In den Transportfahrzeugen der Entsorgungsunternehmen sind drei Kammern. Nur durch strikte Trennung der Farben kann aus den Scherben wieder Qualitätsglas entstehen.

Zu den Standardfarben gibt es inzwischen auch blaue, rote und andersfarbige Flaschen. Wohinein gehören die? Immer in den Behälter für Grünglas, bittet der Bergische Abfallwirtschaftsverband. Nur Grünglas verliert nicht an Qualität, wenn andere Farben beigemischt werden.

In die Altglascontainer dürfen nur Flaschen, Gläser und Flakons. Auf gar keinen Fall darf Kristallglas, Fensterglas und Spiegelglas in den Sammelbehältern entsorgt werden. Die chemische Zusammensetzung und der Schmelzgrad dieser Behälter ist im Vergleich zu „normalem“ Glas unterschiedlich. Dasselbe gilt für Keramik, Steingut und Porzellan, solche Materialien verunreinigen das Altglas und machen die Weiterverarbeitung unmöglich. Alles sammeln und transportieren wäre dann umsonst gewesen. In kleinen Mengen gehören diese Dinge in die Restmülltonne.



Ganz häufig finden die Entsorger Schraubverschlüsse und Korken in den Altglascontainern. Die gehören da auch nicht hinein, sondern in gelbe Säcke oder Tonnen. In modernen Glasaufbereitungsanlagen werden die Verschlüsse aussortiert, hier könnte Zeit und Energieverbrauch gespart werden.

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