Sana Krankenhaus zieht positive Jahresbilanz

Sana Krankenhaus Radevormwald

Radevormwald „Ich bin jetzt nahezu perfekt im Organisieren von Umzügen”, sagt Conny Gorr lachend. Die Leitung der Zentralen Notaufnahme (ZNA) am Sana Krankenhaus Radevormwald und ihr Team haben im vergangenen Jahr einige stressige Wochen hinter sich gebracht. Vier Monate lang wurde im laufenden Betrieb renoviert, immer wieder musste in andere Räume umgezogen werden. Dafür sind jetzt nicht nur Wände und Türen heller gestaltet als vorher, auch funktional und organisatorisch ist die ZNA modernisiert.

Eine wesentliche Neuerung ist der Ersteinschätzungsraum mit direktem Zugang zum Wartebereich. „Hier findet die Beurteilung der Schwere der Verletzung oder Erkrankung nach dem sogenannten Manchester-Triage-System statt, das einigen vielleicht aus US-Serien bekannt ist“, erklärt Conny Gorr. Das System (MTS) wurde Mitte der 1990er Jahre in Manchester in Kooperation mehrerer Krankenhäuser entwickelt und findet auch in Deutschland immer mehr Verbreitung. Damit das reibungslos funktioniert, sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZNA speziell darin geschult.

„Das standardisierte MTS hat sich vielfach bewährt und kommt deshalb auch bei uns zur Anwendung“, sagt Dr. Martin Ulatowski, Chefarzt der Orthopädie/Unfallchirurgie. „Die Einteilung legt fest, wie schnell ein Patient beziehungsweise eine Patientin einen ärztlichen Kontakt benötigt. Daraus ergibt sich oft eine andere Behandlungsreihenfolge als die nach dem Eintreffen der Erkrankten.“

Ausserdem wurde der Boden im Operationstrakt saniert, die räumlichen Strukturen in der geriatrischen Fachabteilung optimiert, der Palliativ-Abschiedsraum neugestaltet und die Planungen für mehr Parkraum abgeschlossen.