Einbürgerung ist nicht nur ein bürokratischer Akt

Einbürgerung in Burscheid

Burscheid Mit dem „Burscheid-Brot“ hieß Bürgermeister Stefan Caplan die neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger willkommen. Insgesamt 22 Frauen und Männer, die in Burscheid leben, haben im vergangenen Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen.

Zur Einbürgerungsfeier kamen einige davon ins Rathaus. Flavia Araujo wurde an diesem Abend von ihrem Ehemann, ihrer Tochter und dem Schwiegersohn begleitet. 1978 ist sie aus Großbritannien der Liebe wegen nach Deutschland gekommen, seit 42 Jahren lebt sie mit ihrem Ehemann in Burscheid. Avril und Michael Deall sind verheiratet. Sie kommt ursprünglich aus Großbritannien, er aus Südafrika. Nachdem sie bereits einige Jahre in Deutschland gelebt hatten, ging es beruflich ins Ausland, 2011 sind sie dann nach Deutschland zurückgekehrt. Seitdem wohnt das Ehepaar in Burscheid. Hier haben sie sich den Traum vom eignen Haus in netter Nachbarschaft erfüllt, erzählen sie.

Izabela Labusga-Rot wurde von ihrem ebenfalls aus Polen stammenden Ehemann begleitet. Er war schon vor ihr in Deutschland. Kennengelernt haben sich die beiden in einer Diskothek. Seit 2000 ist sie in Deutschland und wohnt seit 2014 in Burscheid. Das Ehepaar hat ein Haus gebaut und möchte auch in Zukunft in Burscheid bleiben. Linda Schoth stammt aus Belgien und brachte zur Feier ihren deutschen Ehemann mit. Er ist der Grund, warum sie seit mehr als 46 Jahren in Deutschland lebt. 1972 haben sich die beiden in Holland kennengelernt. Bereits ein Jahr später ist sie nach Burscheid gezogen.

Joanne Westermann hat in England gelebt, bis sie dort ihren deutschen Ehemann kennenlernte. Anfang 1991 kamen sie gemeinsam nach Deutschland, fünf Jahre später ging es nach Pittsburgh. Seit ihrer Rückkehr leben sie in Burscheid.

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