Drahtzieher des Jahres

Wipperfürth Welche Veranstaltung in der Alten Drahtzieherei Wipperfürth hatte im Jahr 2019 die meisten Gäste? Welche war aus Sicht der Betreiber die beste Veranstaltung? Welches ehrenamtliche Engagement in Wipperfürth aus dem vergangenen Jahr sollte in der Öffentlichkeit besondere Beachtung finden?

Die Bürgerstiftung Wipperfürth hatte als Eigentümer des Veranstaltungsortes Alte Drahtzieherei in ihr Wohnzimmer eingeladen. „Von Bürgern, mit Bürgern, für Bürger“, Dr. Markus Braun, Vorsitzender der Bürgerstiftung Wipperfürth ging in seiner Rede intensiv auf die Umsetzung des Mottos der Initiative ein. Im Jahr 2002 wurde „Wir Wipperfürther – Bürgerstiftung Wipperfürth“ gegründet. Unter dieses Dach kam 2009 der Kunstbahnhof, kurz Kuba hinzu, 2014 folgte die Tafel.

Die Vielzahl der Angebote und Einrichtungen, die zur Bürgerstiftung gehören und von ihr begleitet werden, ist groß. Hier durchzublicken, so gestand René Köhler zu Beginn des Abends, habe auch für ihn eine Weile gedauert.

Mit Köhler, dem neuen Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, herrsche jetzt ein neuer Wind, so der Vorsitzende der Bürgerstiftung. Optisch sehr eindrucksvoll, hinter dem Redner waren große Fahnen in Reihe angebracht, auf der sich alle Einrichtungen der Bürgerstiftung wiederfanden.

Welche Veranstaltung hatte denn nun die meisten Besucherinnen und Besucher? Den „Sold out Award“ erhielten die Veranstalter des Sportlerballs, der TV Klaswipper und die DJK Wipperfeld. Das Scheunenfest wurde als beste Veranstaltung gekürt. Marco Schlierenkamp vom Brauhaus Wipperfürth, Georg Mies und Günter „Fiffi“ Schiffels von der Performance Live Band nahmen diesen Preis entgegen.

Bürgerstiftung Wipperfürth zeichnete erfolgreiche Vereine und Veranstaltungen aus

Große Freude bei den Vorsitzenden Martina Raczkowiak und Claudia Finke vom Verein Noh Bienieen: Zusammen mit Mitarbeitenden des Vereins nahmen sie den Pokal entgegen. Der Verein ist Betreiber eines Wohnhauses für Menschen mit Behinderungen und Anbieter ergänzender Dienste.
Preisgeld könne man leider nicht zahlen, bedauert Braun, dafür könne Noh Bienieen die Räume der Drahtzieherei inklusive Personal einen Tag nutzen. Hierzu hatte man sich auch schon Gedanken gemacht. Maria Lamsfuss, Leiterin des Familienunterstützenden Dienstes bei Noh Bienieen, lud die Anwesenden zu einem Filmabend in die Drahtzieherei ein, bei dem ein Filmprojekt von Lukas Kotthaus mit Menschen mit Handicap vorgestellt würde.