Dinner for Wupperverband

Wuppertal Wir gratulieren dem Verband für Wasserwirtschaft heute zum 90. Geburtstag.

Viele Faktoren hatten dazu geführt, im Jahr 1930 eine Organisation zu gründen, die sich mit der Regulierung des Flusses befasst. Vom Quellgebiet in Marienheide bis zur Mündung in den Rhein bei Leverkusen hatten die Menschen mit den Auswirkungen von Niedrig-, wie von Hochwasser zu kämpfen. Den ersten Betrieben, wie Mühlen und Hämmern, folgte immer mehr Industrie. Nicht nur deren Wasserbedarf war hoch, damit einher ging auch die stetige Verschmutzung der Wupper. Hinter Wuppertal soll es sogar mächtig gestunken haben.

Mit Inkraftreten des Wuppergesetzes am 8. Januar 1930 sollte das anders werden. Allerdings dauerte es dann doch noch 100 Jahre, bis eine deutlichere Verbesserung der Wasserqualität erreicht wurde. Die Hauptaufgaben des Wupperverbandes haben sich im Wesentlichen bis heute nicht geändert. Heute ist man stolz, dass die in den 1990er Jahren ausgesetzten Lachsbrutlinge aus dem Atlantik zurück in ihre Brutstätten kommen.

Heute betreibt der Wupperverband 14 Talsperren, 11 Klärwerke, eine Schlammverbrennungsanlage, einige Hochwasserrückhalte- und Regenbecken. Neue Herausforderungen für den Verband und seine Mitglieder sind die Folgen des Klimawandels, zum Einen Starkregen, zum Anderen lange Trockenperioden.

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