Berufsorientierung an der Gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule Marienheide

Marienheide Während sich der Abiturjahrgang der Gesamtschule Marienheide auf einer Exkursion zur Universität Siegen befand, konnten sich die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 12 beim Berufsorientierungstag über ein beachtliches Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten in Wirtschaft, Hochschule und Verwaltung informieren.

Den Auftakt im Pädagogischen Zentrum, bei dem Bo-Koordinator Jürgen Schäffler für einen quasi reibungslosen organisatorischen Ablauf sorgte, formulierte der Oberstufenleiter Harald Meißner das Ziel der Tages: „Liebe Schüler, liebe Schülerinnen, ergreift diese Chance, informiert euch so umfassend wie möglich, denn die meisten von euch werden noch nicht genau wissen, was sie nach der Schule machen wollen.“ Dann verteilten sich alle auf die von ihnen gewählten Workshops, die in zwei Durchgängen jeweils am späten Vormittag und am frühen Nachmittag organisiert waren. Bei Versicherungen und Banken, dem Finanzamt, der TH Gummersbach und zwei privaten Hochschulen konnten sie sich über Voraussetzungen für die Berufe, Aufstiegsmöglichkeiten, duale Ausbildungswege und Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung informieren.

Im Vordergrund vieler Workshops stand dabei weniger das konkrete Unternehmen, sondern der Versuch, die Schüler*innen auf dem schwierigen Weg der individuellen Berufsfindung zu begleiten und ihnen hilfreiche Orientierungen und Hinweise an die Hand zu geben. Bei der Simulation eines Assessmentcenters der AOK konnten die Schülerinnen und Schüler z.B. ihre Kreativität, ihre Team- und ihre Motivationsfähigkeit unter Beweis stellen, Eigenschaften also, die sie im Ernstfall von ihren Mitbewerbern unterscheiden und ihnen zu einem begehrten Ausbildungsplatz verhelfen können. Das Angebot der AOK war dabei einer von sieben Workshops, aus denen die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld der Veranstaltung wählen konnten.

Das überwiegende Fazit der Schüler zum Berufsorientierungstag: interessant und informativ. Natürlich konnte nicht immer die passgenaue Veranstaltung gewählt werden, aber auch das gehört dazu: Man muss die Gegebenheiten kennenlernen, um sich auch ggf. dagegen entscheiden zu können. Letztendlich waren alle Teilnehmer der Ansicht: „Es hat Spaß gemacht. Die Schüler waren außerordentlich freundlich und motiviert.“ Das war das Urteil aller Workshop-Leiter am Ende des Tages.

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